Eißendorf - Die SPD Eißendorf setzt sich, wie auch der Kreisverband, für die Einrichtung einer Erstaufnahme für Flüchtlinge im Bereich der Seniorenwohnanlage Eichenhöhe ein. "Wir stehen in der Verantwortung, auch gegenüber der Innenbehörde", so Matthias Czech Vorsitzender der SPD Eißendorf.

Die Innenbehörde sucht angesichts steigender Flüchtlingszahlen, vor allem aus Afghanistan, aber auch Syrien und vom Balkan, Standorte für Erstaufnahmen. Die Befürchtung: Sonst könnten bis Ende 2023 bis zu 3000 Plätze fehlen.

"Der Stadtteil Eißendorf kann nun einen kleinen, aber wichtigen Beitrag der Solidarität in schwieriger Situation leisten und übernimmt Verantwortung. Wir erkennen die Notwendigkeit einer Unterbringung und begrüßen, dass das DRK Hamburg diese Einrichtung betreiben möchte. So kann Geflüchteten eine angemessene und sichere Unterbringung geboten werden", schreibt der Vorstand der SPD Eißendorf in einer Stellungnahme.

Bereits Ende 2022 soll die Einrichtung wieder aufgegeben und dort Seniorenwohnungen gebaut werden. Auf eine entsprechende Zusage wolle man sich laut Czech verlassen.

Die CDU hatte die Einrichtung einer Erstaufnahme abgelehnt. zv