Harburg - Verkehrspolitik. In Harburg geht sei nach Ansicht von André Trepoll, Bürgerschaftsabgeordneten der CDU in die falsche Richtung. "Es fahren immer mehr Harburger mit dem eigenen Auto", so Trepoll. Der rot-grüne Senat nehme darauf keine Rücksicht und liege mit seiner Priorisierung des Fahrradverkehr neben den Bedürfnissen der Menschen.

Seine Behauptung macht er an Zahlen fest, die der Senat auf eine von ihm gestellte Kleine Anfrage heraus gab. "Waren 2015 noch 54.000 Pkws in Harburg gemeldet, stieg diese Zahl binnen weniger Jahre ständig und stetig auf heute fast 58.000 gemeldete Fahrzeuge an", so Trepoll. "Das ist ein sattes Plus von 7,5 Prozent."

Diese Fakten ließe der senat außer Acht. "Ohne Frage ist der Ausbau des Radverkehrs wichtig", so Trepoll. "Doch dürfen dabei andere Verkehrsteilnehmer nicht hinten runterfallen."

Gerade für Harburg habe die Verkehrspolitik große Auswirkungen. "Der notwendige Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist dringend geboten, wie der Weiterbau der A 26 Ost, um den Verkehrsinfarkt in Harburg zu vermeiden", so Trepoll.

Die Anbindung an die A1 würde, so haben Untersuchungen ergeben, Harburg deutlich von Verkehr entlasten und gerade für den Schwerlastverkehr wie eine Ortsumgehung wirken. zv