Harburg - André Trepoll, Bürgerschaftsabgeordneter der CDU, macht sich Sorgen um die Begeisterungsfähigkeit der Harburger für das Fahrrad. "Derzeit fahren in Hamburg nirgends weniger Menschen mit dem Drahtesel, als in Harburg", sagt Trepoll.

Das macht Trepoll auch an den Infrastrukturmaßnahmen für den Fahrradverkehr im Bezirk fest. Zwar würden für Radwege im Bezirk zehn Millionen Euro, verplant für fünf Streckenabschnitte in Neugraben, Hausbruch, Harburg und Neuland, ausgegeben. Darüber hinaus gebe es jedoch keinen verbindlichen Plan.

"Es gibt lediglich ein Programm für weitere Sanierungen, das aber keine konkreten Zeit- und Kostenplan hat", so Trepoll.

Für ihn liegt es"auf der Hand" warum Harburger so wenig vom Fahrrad halten. Trepoll: "Die Entfernung bis in die Hamburger Innenstadt und viele Radwege, wenn überhaupt vorhanden, sind unbequem, schmal und befinden sich in einem teilweise erbärmlichen Zustand." zv