Harburg - Da treten die Grünen ihrem Parteifreund Jens Kerstan auf die Füße.

Denn 17 von 69 geplanten Ausgleichsmaßnahmen, die im Rahmen von Baumaßnahmen im Bezirk Harburg durchgeführt werden sollten, wurden nicht oder nur teilweise umgesetzt. Das geht aus der Antwort der von Kerstan geführten Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft auf eine Anfrage der Grünen hervor.

"Nahezu ein Drittel der Ausgleichsmaßnahmen im Bezirk Harburg sind nicht oder nur teilweise umgesetzt. Das darf nicht sein", so Corine Veithen, Vorsitzende im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verbraucherschutz. "Wir wollen von der zuständigen Behörden wissen, wo es hapert und wann die Maßnahmen umgesetzt werden."

Jetzt wollen Grüne und SPD klären, worin diese 17 Maßnahmen genau bestanden und was unternommen werden kann, um die zuständigen Vorhabenträger zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen zu bringen. Auch soll ausgelotet werden, welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung stehen, um eine Nicht-Umsetzung zu sanktionieren und die zuständigen Vorhabenträger zu einer Umsetzung zu bringen. zv