Whiskeyhell

Harburg - 40.000 Euro für die Moderation eines "Runden Tisch Kulturpolitik" und die damit verbundene Erstellung eines "Kulturentwicklungsplans".

Die AfD hält das angesichts der Probleme, die die Kulturszene angesichts der Coronapandemie hat, für verplempertes Geld. SPD und Grüne, die Initiatoren, meinen, dass der "interdisziplinäre" Dialog zu fördern und die Synergien unterschiedlicher Perspektiven und Kompetenzen zu nutzen" sind.

"Das hilft den Harburger Künstlern in dieser schweren Zeit der Coronakrise überhaupt nicht", so Harald Groterjahn Mitglied der AfD im Kulturausschuss über den "Runden Tisch Kulturpolitik". "Jetzt hätte man unmittelbarer unterstützen müssen. Die Chance ist mit dieser Entscheidung vertan, denn kein Euro lässt sich zweimal ausgeben."

Worum geht es beim "Runden Tisch Kultur"? Je sechs Vertreter aus Politik und der Kulturszene, sowie drei Vertreter aus der Verwaltung sollen zusammen kommen, auch um den "Kulturentwicklungsplan" zu entwickeln. Die Kosten entstehen vor allem durch die Moderation, durchgeführt von einem externen "Dienstleister". Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt. Die Gelder dafür werden aus dem Quartiersfonds abgezweigt. zv