Harburg - Die Idee des SPD Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi und des Bezirksabgeordneten Frank Wiesner, einen S-Bahnring zu bauen,

der den öffentlichen Nahverkehr im Süden Hamburgs deutlich verbessern soll, findet im angrenzenden Niedersachsen Unterstützer. "Es würde eine Verbesserung für die Pendler bedeuten. Wenn wir den Schienenverkehr attraktiver machen wollen, müssen wir für eine Entlastung der aktuellen Strecken sorgen", so der CDU Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke.

Seit vielen Jahren beschäftigte der S-Bahn-Verkehr die niedersächsische Politik. Es wurden mehrfach Anfragen und Anträge gestellt und Machbarkeitsstudien erstellt. Eine Erkenntnis ist, dass der Knoten Hamburg-Harburg ein Kapazitätsengpass sei, der durch das Zusammentreffen der Personenzüge mit den vielen Güterfahrten von und zum Hamburger Hafen und den damit verbundenen Fahrstraßenkreuzungen zu Einschränkungen und Verspätungen führe.

Ein weiteres Problem sei, dass alle S-Bahnen zum Hamburger Hauptbahnhof fahren und sich dadurch die Kapazitätsengpässe zwischen Hamburg-Holstenstraße - Hamburg-Dammtor - Hamburg-Hauptbahnhof – Hamburg-Harburg in ihrer Wirkung aufaddieren und bis nach Niedersachsen ausstrahlen. Es bedürfe einer ganzheitlichen infrastrukturellen Lösung, die alle genannten Engpässe in aufeinander abgestimmter Weise in den Blick nehmen, um die Probleme mittelfristig in den Griff zu bekommen. Hein schlägt eine Umfahrung Harburgs und der Hamburger City vor. Von Maschen ausgehend, entlang der A39 und A7 zum Hamburger Hafen und von dort unter der Elbe durch nach Hamburg Altona.

Ein Vorschlag kommt von Dr.-Ing. Carsten Hein, beratender Ingenieur in Sachen Eisenbahnwesen in Niedersachsen. Er schlägt eine Umfahrung Harburgs und der Hamburger City vor. Von Maschen ausgehend, entlang der A39 und A7 zum Hamburger Hafen und von dort unter der Elbe durch nach Hamburg Altona.

Zusammen mit Parteikollegen im Landtag, CDU-Landtagsabgeordneten André Bock aus Winsen und Helmut Dammann-Tamke aus Buxtehude, hat Schönecke eine Anfrage an die LAndesregierung gestellt. Das Trio hofft, dass so Schwung in die Sache kommt. Bock: "Wir wollen endlich die Entzerrung und Entlastung unserer Pendlerströme anpacken. Erfolgreich wird dies aber nur gemeinsam mit den Hamburgern gehen können.“ zv