Moorburg - Als "großartigen Vorschlag" bezeichnet die SPD in Harburg den Vorschlag von Bürgermeister Peter Tschentscher das

Kohlekraftwerk Moorburg schon vor 2020 vom Netz zu nehmen. Tschentscher hatte am Donnerstag in einer Pressekonferenz mit  Bundesumweltministerin Svenja Schulze sowie Senator Michael Westhagemann den für die Hamburger und den grünen Koalitionspartner überraschenden Plan bekannt gegeben.

Kraftwerksbetreiber Vattenfall ist grundsätzlich einverstanden. Wie es mit dem Kraftwerk weiter geht, ist dagegen unklar. Unter anderem wird das Kraftwerk als Standort für die Produktion von Wasserstoff gehandelt. "Für Harburg würde dies bedeuten, dass viel früher als vorgesehen die Chance besteht, die Immissionen durch das Kraftwerk zu beenden", so SPD Kreischef Frank Richter. "Stattdessen würde dann das klimaschädliche Kohlekraftwerk zu einem Vorzeigeprojekt für den ökologischen Umbau unserer Gesellschaft und Wirtschaft." zv