Harburg – In ihrer letzten Sitzung vor Weihnachten hat die Bezirksversammlung noch einmal tief in die Tasche

gegriffen und aus ihrem Etat für „Gestaltungsmittel“ insgesamt 316.332,38 Euro bewilligt – und zwar einstimmig. Über die Vergabe des Geldes entscheidet allein die Bezirksversammlung, sie kann damit einzelne Projekte, Vereine oder andere Initiativen finanziell unterstützen.

 Mit 78.021,15 Euro geht der größte Batzen an den IN VIA Hamburg e.V. der römisch-katholischen Kirche, der als anerkannter Träge der Jugendhilfe nach eigenen Angaben „Unterstützungsstrukturen zur gesellschaftlichen Teilhabe“ schafft. Das Geld soll in das Programm „Sprach- und Kulturdolmetscher“ fließen. IN VIA bekommt weitere 42.034,11 Euro für das Programm „Kiezläufer“ und 23.664 Euro für das Programm „Miteinander Leben in Hamburg“.

Das Bezirksamt selbst kann 30.000 Euro für Elternlotsen, 10.000 Euro für das Kinderferienprogramm und 11.670 Euro für das Programm Splus ausgeben, ein Mentoringprojekt des Harburger Integrationsrats, in dem Studierende Schülerinnen und Schüler stärken.

Außerdem bekommen der ASB Hamburg-Harburg 40.000 Euro für seinen Seniorenbegleitservice, der Margaretenhort 20.962,97 Euro für die Windlichtgruppe Heimfeld, die Dollen Deerns 31.010,81 Euro für die Mädchenarbeit in der Wohnunterkunft Lewenwerder, die Gesellschaft für ökologische Planung 3000 Euro für Landschaftspflegearbeiten und Umweltbildung und die KulturWerkstatt Harburg 3500 Euro für ihr Programm HELPJU.
Schließlich gehen 10.288,73 Euro an den SV Rönneburg für die Umrüstung seiner Schießanlage und 12.180,61 Euro an die TG Heimfeld  für eine Flutlichtanlage. ag