André Trepoll hospitiert bei der Feuerwehr Hamburg - Einsatz am Heykenauweg

Hausbruch - Das ist doch?! Genau. André Trepoll, bekannt als Fraktionsvorsitzender der CDU im Hamburger Rathaus und Abgeordneter aus Süderelbe. In

Feuerwehruniform war er bei einem Einsatz in Hausbruch dabei. Hat er etwa seinen gut dotierten Job in der Politik, gegen ehrliche Arbeit in dem Segment "Retten-Bergen-Löschen" getauscht? Nicht ganz. Zwei Tage hat Trepoll Polizei und Feuerwehr im Rahmen seiner Sommertour besucht. "Das waren zwei spannende Tage", sagt Trepoll. Bei der Polizei war er bei den Wasserwerfern und ließ sich Material zeigen und Konzepte erklären.

Bei der Feuerwehr war er eine halbe Schicht an der Wache am Berliner Tor dabei. Von dort ging es zu mehreren Einsatzstellen, so auch nach Hausbruch bei einem sogenannten Gefahrguteinsatz, wo Stoffe zusammen gekommen waren und reagiert hatten.

Natürlich dienten die Stippvisiten der Horizonterweiterung. Vor allem bei der Feuerwehr hat Trepoll etwas "mitgenommen". "Mittlerweile ist es üblich, dass nach bestimmten Einsätzen die Einsatzkleidung getauscht wird, weil sich in ihr, beispielsweise bei einem Brand, gesundheitsgefährdende Stoffe absetzen", weiß Trepoll jetzt.

In Hamburg müssen die Feuerwehrleute den Kleiderwechsel auch schon mal in Form eines kleinen Halbstrippties an der Einsatzstelle erledigen. Dabei ziehen sie sich oft bis auf die Unterwäsche aus. "Bei anderen Feuerwehren ist man da schon weiter und hat entsprechende Fahrzeuge", sagt Trepoll. Die soll, so steht es jetzt auf der politischen Agenda der CDU-Bürgerschaftsfraktion, auch die Hamburger Feuerwehr bekommen. Mobile Umkleidekabinen mit Blaulicht sozusagen. zv