Harburg – Im September 2016 hatte der Senat die Ziele für den Wohnungsbau noch ein wenig höher geschraubt. Im „Vertrag für Hamburg“ hatten sich die sieben Bezirke verpflichtet,

künftig pro Jahr den Bau von 10.000 neuen Wohnungen zu genehmigen. Davon sollten 3000 als öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.

Auch für Harburg hieß das, sich noch mehr ins Zeug zu legen. Sollten bisher 600 Wohnungen pro Jahr genehmigt werden, sollen es jetzt sogar 800 sein. Ist das zu schaffen? Offenbar ja, denn jetzt liegen die Zahlen für 2016 vor. Demnach ist im vergangenen Jahr der Bau von 1135 neuen Wohnungen genehmigt worden. Seit Beginn des groß angelegten Wohnungsbauprogramms im Jahr 2011 waren es im Bezirk Harburg insgesamt 4587 Wohnungen.

Jetzt will die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung wissen, was für Wohnungen genehmigt worden sind. Frank Richter, Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses: „Uns interessiert vor allem: Ist die Quote für öffentlich geförderte Wohnungen eingehalten worden?“ Dazu soll das Bezirksamt in einer der nächsten Sitzungen des Stadtplanungsausschusses einen Bericht abliefern. ag