Landkreis - Die beiden Helden seiner Krimis sind zwei Harburger Journalisten. Jetzt lässt Markus Kleinknecht aus Sprötze das Duo Charlotte Sander und Jan Fischer, die ihr Redaktionsbüro in Harburg am Elbdeich haben, im Roman Hamburg im Zorn wieder auf spur gehen. Die Geschichte: Zuerst gibt es ein Brandanschlag auf ihre Redaktionsräume, bei dem ihr Chefredakteur schwer verletzt wird, dann explodiert eine Bombe auf dem Hamburger Hafengeburtstag.

Jan wird zum Spürhund, der die Fährte ihres Gegners unermüdlich verfolgt, während sich Charlotte aufschlussreiche Informationen von einer im Frauengefängnis einsitzenden Domina erhofft. Beide werden für ihre Recherchen einen hohen persönlichen Preis zahlen. Denn der unsichtbare Gegner, der hinter dem Brand und dem Bombenanschlag steckt, befindet sich auf einer Mission, die weiteren Blutzoll fordert.

Spannend ist nicht nur der Krimi sondern auch der Weg, den die Thriller-Serie um die Fotografin Charlotte Sander und den Reporter Jan Fischer in den vergangenen fünf Jahren genommen hat. 2017 und 2018 erschien die ersten beiden Teile im Selfpublishing. Im November 2019 übernahm der Ullstein-Verlag den ersten Band in sein Programm. 2021 erschien der dritte Band dann im Gmeiner-Verlag. Mit "Hamburg im Zorn" hat sich die Reihe nun gänzlich auf dem Büchermarkt etabliert. Das ist eine Entwicklung, von der viele Autoren träumen, die im Selfpublishing angefangen haben.

Für den lokalen Leser hat der Roman einigen Wiedererkennungswert. Nicht nur Orte, sondern auch geschilderte Personen kommen einem ansatzweise aus dem richtigen Leben bekannt vor. Kleinknecht liebt es, in seinem Roman echte Bezüge zu benutzen. Das geht schon bei den beiden Hauptfiguren los. Kleinknecht ist wie sie Journalist. zv