Harburg - Da haben Sänger Olli Schulz (45) und Youtuber Fynn Kliemann (29) wohl daneben gegriffen. Der Kauf des Hausboots des verstorbenen

Country-Sangers Gunter Gabriel erweist sich als Griff ins Klo. Oder anders: Das Hausboot entpuppt sich als Faß ohne Boden. 200.000 Euro, so besagt es ein Gutachten, würde es wohl Kosten, den alten Kahn wieder fit zu machen.

In dem Podcast "Fest & Flauschig" offenbart Schulz seinem Gesprächspartner Jan Böhmermannn die Misere. "Das mit dem Hausboot war vielleicht ne dumme Idee. Wir müssen vielleicht das ganze Boot abreißen. Wenn das Dach auch noch ab muss, ist alles verloren." Erkenntnis: Geld in Sand gesetzt. Die Lösung: Das Boot auf dem nächsten Hafengeburtstag sprengen - natürlich künstlerisch in Szene gesetzt. Irgendwie ist das alles keine Überraschung.

Das Hausboot, das zuletzt neben der Fischhalle lag und dort entkern wurde, ist mittlerweile aus dem Harburger Binnenhafen geschleppt worden. Es soll jetzt im Bereich Finkenwerder liegen. Im Binnenhafen wird erzählt, dass man dort mit keinem Reparaturbetrieb über einen Preis für die Sanierung einig wurde. zv