Harburg - Jetzt ist der Wechsel an der Spitze der Technischen Universität in Harburg besiegelt. Rund 400 Gäste verabschiedeten Prof. Dr. Garabed Antranikian,

der sieben Jahre lang, und damit länger als geplant und länger als jeder seiner Vorgänger, an der Spitze der TU gestanden hatten. Gleichzeitig wurde die Amtseinführung seines Nachfolgers Prof. Dr. Ed Brinksma, dem siebten, aber ersten externen Präsidenten der TU, gefeiert. Antranikian hatte die TU auf einen deutlichen Wachstumskus gebracht. Heute zählt die Hochschule rund 7600 Studierende, rund 2000 mehr als zu seinem Amtsantritt. 10.000 sollen es zukünftig werden.

Brinksma sieht die TUHH auch künftig als Motor für die Innovationskraft Hamburgs: „Eine Metropole wie Hamburg braucht Innovationen, um zu funktionieren." Er verwies auf internationale Megametropolen, die Innovationen als „Kraftstoff“ nutzen, um im Wettbewerb zu bestehen. Die TUHH sei mit ihren Forschungsfeldern und ihrem Profil gut aufgestellt, es werde nun wichtig, lokale wie auch internationale Vernetzungen zu nutzen, um eben diese Innovationen gemeinsam zu schaffen. Auch in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft sollen Synergien mehr genutzt werden.

Die offiziellen Reden hielten die Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Ex-Bahnchef und TUHH-Ehrenprofessor Rüdiger Grube und der Vorsitzenden des Hochschulrates, Walter Conrads. Unter den Gästen waren Investor Arne Weber, Arnold G. Mergell, Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsvereins, Unternehmer Christoph Birkel, St. Pauli-Vorstand Jochen Winand, der Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi (SPD), die Ex-Bundestagsabgeordnete Herlind Gundelach oder der ehemalige TU-Präsident Edwin Kreuzer. zv

Arne Weber und Rüdiger Grube. Foto: André Zand-Vakili


Christoph Birkel und Arnold G. Mergell. Foto: André Zand-Vakili


Der Vorgänger von Antranikian, der ehemalige TU-Präsident Edwin Kreuzer (l.). Foto: André Zand-Vakili