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Harburg – Jetzt beginnt wieder die Zwetschgen-Zeit auf dem Harburger Wochenmarkt. Die Markthändler haben die leckeren Früchte wieder im Angebot. Auch die ersten Zwetschgen aus dem Alten Land sind bereits zu haben. Bei Obsthändler Dirk Feindt werden die Zwetschgen der Sorte Bühler derzeit für vier Euro das Kilogramm angeboten.

Noch bis Mitte Oktober haben die leckeren Früchte Saison und werden täglich frisch geerntet auf Hamburgs ältestem Wochenmarkt angeboten.

Nicht nur zum Naschen sind sie super - auch in der Küche sind sie vielfältig einsetzbar. Egal, ob als Kompott, eingelegt, Pflaumenmus oder im Knödel - Zwetschgen sind einfach lecker. Auch beim Zwetschgenkuchen sind sie eine echte Gaumenfreude.

Ines Paro vom Bardowicker Marktstand verrät unseren Lesern ihr Lieblingsrezept für Zwetschgenkuchen:

Zutaten:
150 Gramm Butter
150 Gramm Zucker
3 Eigelb
eine Packung Vanillezucker
eine Prise Salz
ein halber Teelöffel Zimt
300 Gramm Mehl
550 Gramm Zwetschgen
 
Zubereitung:

Den Zucker mit der weichen Butter mit dem Handrührer vermischen. Die restlichen Zutaten, außer den Zwetschgen, dazugeben und zwei Minuten zu einem krümeligen Teig verarbeiten.

Aus 2/3 der Krümel, in einer mit Backpapier ausgelegten und am Rand gefetteten Springform, mit den Händen einen Boden drücken und einen kleinen Rand (etwa drei Zentimeter), hochziehen.

Die Zwetschgen waschen, entkernen und je bis zur Hälfte einschneiden. auf den Boden geben und mit den restlichen Streuseln bestreuen.

Den Kuchen bei 175 Grad Umluft ca. 45 Minuten Backen.

Wir wünschen viel Spaß beim nachkochen und „Guten Appetit!“ (cb)

Neu Wulmstorf - Gleich drei Garagen versuchte ein Einbrecher in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Gerhart-Hauptmann-Ring aufzbrechen. In keinem Fall gelang es ihm die Tore zu knacken. Trotzdem entstand ein Sachschaden von rund 250 Euro.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können. Sie möchten sich unter Telefon  040/3344 1990 melden. zv

Harburg - Jetzt ist wieder gut Kirschen essen auf dem Harburger Wochenmarkt: Die ersten Kirschen aus dem Alten Land sind reif und werden knackfrisch bei den Händlern zum Kauf angeboten. Die Ernte der ersten frühen Sorten läuft auf Hochtouren. „Die ersten Kirschen reifen unter dem Netz oder dem Foliendach heran“, sagt Obsthändlerin  Ingrid Holst. Bei ihr gibt es derzeit die Sorten Belisse und Naprumi. „In der nächsten Woche beginnt auch die Ernte der Knupper-Kirschen, die besonders dick und saftig sind.“

Das Kilogramm Kirschen kostet derzeit zwischen sechs und sieben Euro. Ob der Preis noch fallen wird, ist nicht sicher, denn die Erntemenge wird vermutlich geringer ausfallen, als im Vorjahr. Ingrid Holst: „Wir hatten im Frühjahr starke Blütenfröste, deswegen hängen weniger Kirschen an den Bäumen“

Die Kirschernte dauert rund zwei Monate. Besonders beliebt sind die Kirschen der Sorte "Knupper". Die sind besonders groß süß und saftig. Vor allem als süßer Snack sind Kirschen beliebt bei Alt und Jung. Aber sie sind vielseitig einsetzbar: Ob als Marmelade, Kompott oder auf dem Kuchen - mit Kirschen lassen sich auch unzählige Süßspeisen zubereiten.

Kirschen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund: Sie enthalten viele Vitamine wie Vitamin C und B-Vitamine, Folsäure, das Vitamin B9, welches unentbehrlich für die Blutbildung und Zellteilung ist. Zudem enthalten Kirschen viele Mineralstoffe.  (cb)

Süß und Saftig: Die Kirschen aus dem Alten Land. Foto: Christian Bittcher

Harburg -  Die Matjes-Saison bei Anuschka Blockhaus auf dem Wochenmarkt ist zwar noch sehr jung -  doch in einem Punkt sind sich die Experten schon jetzt einig: Die Qualität der Spezialität aus Holland ist unglaublich gut. Die Filets sind zart und fett, sie zergehen förmlich auf der Zunge. Etwas ganz besonderes also.

Auch die Umstände sind in diesem Jahr Besonders: Aufgrund der Corona-Regeln wurde die antike Matjeskarre erstmals mit einem Spuckschutz ausgerüstet. Die Filets werden durch einen schmalen Spalt an die Kunden übergeben.

Außerdem müssen die Kunden den Mindestabstand einhalten und dürfen auch Anuschka Blockhaus beim Filetieren nicht zu nahe kommen. Ein Flatterband sorgt für die nötige Distanz. „Trotzdem lassen wir uns die Freude am neuen Matjes nicht nehmen und machen das Beste aus dieser Situation“, sagt Anuschka Blockhaus.

Und nicht nur der Geschmack, sondern auch die Preise gefallen den Kunden sehr gut: Genau wie im Vorjahr kostet der ganze Matjes 1,80 Euro und das Filet 1,20. Die leckere Apfel-Zwiebel-Sahne Soße, die ganz hervorragend zu den Filets passt, kostet auch wieder 1,20 Euro pro 100-Gramm-Becher.

Bei Anuschka Blockhaus vom Harburger Wochenmarkt gibt es den Matjes genau so, wie Gourmets ihn lieben: vor den Augen der Kunden von Hand filetiert. Und damit ist sie schon eine echte Ausnahme, denn die meisten Händler verkaufen Doppelfilets, wie sie vom Großhandel geliefert werden. „Wir filetieren als einziger Händler noch vor Ort von Hand und verkaufen einzelne Filets", sagt Anuschka Blockhaus gegenüber harburg-aktuell.

Die Spezialität aus Holland wird noch bis etwa Ende August an der Matjeskarre verkauft. Anuschka Blockhaus und ihr Team sind immer donnerstags, freitags und sonnabends auf dem Wochenmarkt. (cb)

Harburg – Darauf haben sich Fischliebhaber und Gourmets schon seit Monaten gefreut: In wenigen Tagen beginnt auf dem Harburger Wochenmarkt die neue Matjes-Saison.  „Wir öffnen am Donnerstag, 11. Juni, die ersten Matjesfässer aus Holland für unsere Kunden“, sagt Anuschka Blockhaus.

Auch in diesem Jahr werden die Matjes Filets an der original Holländischen Matjeskarre vor den Augen der Kunden filetiert. Allerdings wird es einige Corona-Regeln geben: Wie an allen Marktständen muss auch an der Matjeskarre der Abstand zwischen den Kunden eingehalten werden. An der Karre wird es zudem Hygieneschutzwände geben.

„Natürlich können mir die Kunden auch weiterhin beim Filetieren zuschauen. Trotz Corona lassen wir uns nicht den Spaß und die Freude den Appetit auf diese Gaumenfreude verderben“, sagt Anuschka Blockhaus gegenüber harburg-aktuell.

Denn bei Anuschka Blockhaus gibt es die Filets, so wie Fischliebhaber und Gourmets ihn lieben: Von Hand filetiert und super frisch. Vor den Augen der Kunden werden sie mit geübten Händen filetiert und kommen direkt in den Verkauf.

Die Matjeskarre steht direkt neben dem Verkaufswagen von Blockhaus Salate, wo es natürlich auch weiterhin die leckeren Salate und Fischsspezialitäten gibt.

Matjes ist etwas ganz besonderes: Die Spezialität ist wegen der Omega-3-Fettsäuren nicht nur gesund, er ist zudem auch sehr lecker und bekömmlich. Wer sich davon überzeugen möchte, sollte ab Donnerstag Anuschka Blockhaus und ihrem Team auf dem Harburger Markt einen Besuch abstatten und den neuen Matjes probieren. (cb)

Lecker, lecker: Die frisch filetierten Matjes. Foto: Christian Bittcher

Harburg – Das Fahrrad ist das Fortbewegungs-Mittel der Stunde: Aus Angst vor Corona in öffentlichen Verkehrsmitteln und Einschränkung der Reisefreiheit steigen die Menschen auf das Fahrrad um. Sie wollen mobil sein, und fahren lieber Fahrrad als umweltfreundliche Alternative. Seit dem 20. April hat das Fahrrad & E-Bike Center Hamburg am Großmoordamm nach fünf Wochen Corona-Schließung unter Auflagen wieder geöffnet. Und seither werden Jens Peter Dirks und die Mitarbeiter regelrecht von den Kunden überrollt.

Am Eingang gibt es jeden Tag das gleiche Bild: Vor der Tür bildet sich eine lange Kunden-Schlange, die manchmal bis zur Straße reicht. Mitarbeiter des Fahrrad Centers sorgen für einen geregelten Einlass, denn die Zahl der Kunden, die gleichzeitig in das Geschäft dürfen, ist begrenzt.

Desinfektionsspray für die Hände steht ebenso bereit, wie Einwegmasken, für Kunden, die ihren Mund-Nasen-Schutz vergessen haben. „Mittlerweile hat sich die Lage etwas beruhigt“, sagt Jens Peter Dirks. Trotzdem sind alle Mitarbeiter derzeit an ihrer Belastungsgrenze, um dem Kundenansturm gerecht zu werden. Überstunden sind an der Tagesordnung und Mittagspausen werden auf ein Minimum reduziert.

„Obwohl wir personell sehr gut aufgestellt sind, übersteigt die Zahl der Werkstattaufträge bei weitem das, was möglich ist“, sagt Dirks. Aus diesem Grund werden derzeit nur Fahrräder repariert, die im Fahrrad Center gekauft wurden. Normale Inspektionen oder Wartungsarbeiten sind zudem nicht möglich.

Jens Peter Dirks betont: „Wir können nur Notfall-Reparaturen durchführen, damit Fahrräder, die dringend gebraucht werden, möglichst schnell wieder einsatzbereit sind. In Kürze, soll für Kunden, die so einen Notfall-Termin benötigen, eine E-Mail Hotline eingerichtet werden. Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können sich die Kunden demnächst einen Termin für die dringende Fahrrad-Reparatur sichern, damit sie möglichst schnell wieder mobil sind. Allerdings wird es noch einige Tage dauern, bis die Hotline frei geschaltet ist."

Es gibt aber auch viele Kunden, die jetzt auf ein modernes E-Bike umsteigen, um bequem ans Ziel zu kommen. „Der Renner sind derzeit E-Bikes der Marke TRENGA DE mit den neuesten Antriebssystemen von Bosch und Shimano.“

Geöffnet ist das Fahrrad Center von Monatag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr.  Sonnabends ist derzeit geschlossen. Dirks: „Durch den Corona-Bedingten Mehraufwand in der Woche können wir derzeit die normalen Öffnungszeiten nicht leisten.“

Wer derzeit in das Fahrrad & E-Bike Center kommen möchte, muss also etwas Geduld mitbringen. Ein Tipp: Insbesondere in den Vormittagsstunden von 9 bis 13 Uhr sind die Wartezeiten eher gering.

Doch auch wenn es mal regnen sollte: „Wir lassen unsere Kunden nicht im Regen stehen. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude hat uns eine ausreichende Zahl an Regenschirmen zur Verfügung gestellt, um sie im Fall eines Regenschauers an die wartenden Kunden zu verteilen.“ (cb)

Desinfektionsspray und Mundschutz: Jens Peter Dirks und Tom Soltau regeln den Einlass ins Fahrrad & E-Bike Center Foto: Christian Bittcher

Harburg – Für Freunde der leckeren Erdbeeren aus dem Alten Land gibt es eine gute Nachricht: Die ersten Früchte sind reif und ab sofort auf dem Harburger Wochenmarkt zu haben. Allerdings geht das Anfang Mai nur mit Hilfe eines Tricks: Die frühen Erdbeeren aus der Region reifen im Gewächshaus heran.

„Vor allem mit den frühen Erdbeeren und den Früchten zum Saison-Ende läst sich ein besserer Preis erzielen. Nur so rechnet sich der Aufwand“, sagt Wochenmarkt-Händler Dirk Feindt (links), der ebenso wie Ingrid Holst, Erdbeeren aus dem Gewächshaus anbietet. Während der Obsthof Feindt die Früchte von einem Kollegen bezieht, baut Familie Holst ihre eigenen Erdbeeren an.

„Wir haben ein rund 2000 Quadratmeter großes Gewächshaus, in dem unsere Erdbeeren derzeit unter Glas heranreifen“, sagt Ingrid Holst vom gleichnamigen Obsthof in Jork. „So können wir bereits Anfang Mai mit der Ernte beginnen." Derzeit werden die Sorten „Magnum“ und „Sonata“ geerntet. Ab Ende Mai bis Mitte Juni sind die Erdbeeren reif, die im Folienzelt wachsen. „Im Folienzelt kann durch Lüftung die Temperatur niedrig gehalten werden. Damit erreichen wir unterschiedliche Reife- und Ernte-Zeiten.“

Die Pflanzen werden auf  dem Obsthof Holst in Kästen zu je acht Pflanzen auf einer so genannten Stellage gezogen. Ingrid Holst: „Dadurch haben sie keinen Bodenkontakt und müssen vor dem Verzehr nicht gewaschen werden.“

Erdbeeren sind nicht nur lecker, sie sind auch gesund und enthalten vor allem viel Vitamin C. Die Obsthändler auf dem Wochenmarkt verkaufen ihre Ware ohne Zwischenhändler und kommen ohne lange Umwege und knackfrisch direkt zum Kunden.

Für eine 500 Gramm Schale Erdbeeren aus dem Alten Land müssen die Kunden auf dem Wochenmarkt derzeit zwischen 3,50 und 3,80 Euro zahlen.   (cb)

Wilhelmsburg - Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag die Scheiben der Deutschen Bank an der Veringstraße zerstört.