Harburg - Beamte des Polizeikommissariats 46 haben Mittwoch-Nachmittag in Harburg vier Rumänen vorläufig festgenommen. Die Männer sind verdächtig, Kupfer von einer Baustelle gestohlen zu haben.

Im Zuge einer Baustellenüberprüfung stellte ein Verantwortlicher fest, dass Wände in dem Gebäude aufgebrochen und frisch verlegte Kupferrohre daraus entwendet worden waren. Nur wenig später wurde er auf vier Männer aufmerksam, die augenscheinlich Kupferrohre und -leitungen aus dem Gebäude trugen und in einem Auto verstauten.

Die alarmierten Polizisten trafen zwei der Verdächtigen (35, 50) noch am Tatort an und nahmen sie vorläufig fest. Ihre beiden mutmaßlichen Komplizen (38, 45) konnten die Beamten nach kurzer Verfolgung in ihrem VW Passat anhalten und ebenfalls vorläufig festnehmen. Das mit Kupferrohren beladene Tatfahrzeug, an welchem gestohlene Kennzeichen angebracht waren, wurde sichergestellt. Da der Verdacht bestand, dass der 38-jährige Fahrer des Wagens unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Beamte des Kriminaldauerdienstes übernahmen die ersten Ermittlungen. Sie stellten fest, dass insbesondere durch das Aufbrechen der Wände ein hoher Schaden entstanden war. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg führten die Ermittler die 35- und 38-jährigen Tatverdächtigen dem Haftrichter zu. Die 45- und 50-Jährigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.  (cb)