Buchholz – Bei dem Brand einer Dachgeschosswohnung in Buchholz ist am Dienstag ein Mann schwer verletzt worden. Vier Beamte der Polizei erlitten eine Rauchgasverletzung.

Gegen 17.50 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei in den Reiherstieg gerufen. Mehrere Anwohner hatten den Brand einer Dachgeschosswohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses gemeldet.

Vor dem Haus gab ein Mitbewohner an, dass er den Bewohner der betroffenen Wohnung gerade noch in seine Wohnung ziehen konnte, bevor er sich selbst wegen der Rauchausbreitung in Sicherheit bringen musste.

Eine 34-jährige Polizeibeamtin und drei Polizeibeamte im Alter von 23, 27 und 28 Jahren, die zuerst am Brandort eingetroffenen waren, liefen daraufhin in das bereits verrauchte Treppenhaus und brachten den 59-jährigen Bewohner ins Freie.

Er hatte bereits starke Verbrennungen und eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten und kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Die vier Beamten zeigten nach dem Rettungseinsatz ebenfalls Symptome einer Rauchgasvergiftung und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Buchholz, Trelde und Sprötze löschten den Wohnungsbrand ab. An der betroffenen Wohnung entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro. Sie ist unbewohnbar. Die Polizei hat den Brandort für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Die Brandursache ist noch unklar.  (cb)