Winsen – An Heiligabend ist ein Geisterfahrer auf der A39 unterwegs gewesen. Wie die Polizei mitteilte meldeten mehrere Autofahrer am Freitag zwischen 13.15 und 13.20 den Falschfahrer auf der A39.

Dieser sollte zwischen der AS Handorf und der AS Winsen-Ost auf der Richtungsfahrbahn Hamburg in Richtung Lüneburg unterwegs sein. Bei dem Pkw sollte es sich um einen dunklen Renault Twingo oder VW Polo handeln. Der Fahrzeugführer wurde als älterer Herr mit weißen Haaren beschrieben.

Unverzüglich wurden zwei Funkstreifenwagen in den besagten Streckenabschnitt entsandt. Des Weiteren wurde der Verkehr ab der AS Lüneburg-Nord in Fahrtrichtung Hamburg durch einen Funkstreifenwagen verlangsamt. Gegen 13.21 Uhr wurde durch die Funkstreifenwagen die AS Handorf erreicht, ohne dass der Falschfahrer auf der Gegenfahrbahn festzustellen war.

Offensichtlich hatte dieser wohl seinen Fehler bemerkt, war auf den Parkplatz Roddau gefahren, um dort zu wenden, um dann in richtiger Richtung wieder auf die Autobahn zu fahren. Eine Überprüfung des Parkplatzes verlief negativ, wie auch die Fahndung bis zur AS Seevetal-Maschen. (cb)