Garlstorf - Bei einem Verkehrsunfall auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Egestorf entstand am Freitagvormittag hoher Sachschaden. Auf regennasser Fahrbahn war ein mit vier Personen besetzter Pkw Mercedes AMG C63S ins Schleudern geraten und in die Leitplanken geprallt, woraufhin das Fahrzeug automatisch einen Notruf absetzte.

Über die Notrufzentrale des Fahrzeugherstellers wurde wiederum die Leitstelle im Winsener Kreishaus alarmiert. Aufgrund der angenommenen Schwere des Unfalls wurde ein umfangreiches Aufgebot an Rettungskräften alarmiert. Neben drei Rettungs- und einem Notarztwagen wurden auch ein Rettungshubschrauber sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Garlstorf und Egestorf in Marsch gesetzt.

Die ersteintreffenden Kräfte konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Alle vier Fahrzeuginsassen hatten das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen und konnten nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst an der Unfallstelle verbleiben. Die Feuerwehr Garlstorf sicherte die Einsatzstelle ab, schob das schwer beschädigte Fahrzeug auf den Standstreifen und räumte Trümmerteile von der Fahrbahn. Aufgrund der Sperrung eines Fahrstreifens kam es zu einem mehrere Kilometer langen Rückstau. (cb)