Harburg - Exhibitionistische Handlungen vor Fahrgästen im Metronom: Ein 19-jähriger Mann wurde im Bahnhof Harburg von der Bundepolizei aus dem Zug geholt und ins Bundespolizeireier abgeführt.

Der junge Mann fiel bei der Bahnfahrt Richtung Hamburg nicht nur durch sein aggressives Verhalten auf. In der Nacht zu Sonntag informierten die Zugbegleiter die Bundespolizei.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei soll der algerische Staatsangehörige im Zug, trotz des bestehenden Rauchverbotes, eine Zigarette geraucht haben. Weibliche Fahrgäste wurden anschließend von dem jungen Mann auf übelste Weise beleidigt; weiterhin soll der Beschuldigte vor den jungen Frauen abwertend auf den Boden gespuckt haben. Auf sein Fehlverhalten angesprochen, beleidigte er auch einen Zugbegleiter auf übelste Weise. "Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige vor einigen Fahrgästen seine Hose heruntergezogen und sein Geschlechtsteil gezeigt haben."

Eine Streife der Bundespolizei verbrachte den Asylbewerber zum Bundespolizeirevier. Nach Überprüfung der Personalien wurden gegen den Beschuldigten entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf Exhibitionistische Handlungen, Beleidigung, Erregung öffentlichen Ärgernisses) eingeleitet. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,82 Promille. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen musste der 19-Jährige aus dem Landkreis Harburg wieder entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.  (cb)