Harburg - Coronabedingt fand die Verleihung des 8. Harburger Nachhaltigkeitspreis online statt. Drei Bewerber konnten sich über den 5.000 Euro dotierten Preis freuen. Förderer des Preises waren die Bezirksversammlung Harburg und die Sparda-Bank Hamburg.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und den Sparda-Bank-Filialleiter Norbert Koßyk folgte die Laudatio durch Robert Timmann, zweiter stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung. Moderator des Abends war Jürgen Marek, Mitglied der Lenkungsgruppe von HARBURG21.

 Der erste Preis in Höhe von 2.500 Euro ging an das Projekt Wohnen hoch 3, vertreten durch Andreas Najock. "Alle Dimensionen der Nachhaltigkeit, also Ökologie, Ökonomie, Soziales und Partizipation sind vorbildlich vertreten und werden konsequent umgesetzt", so die Jury. Es handle sich um ein innovatives, generationsübergreifendes und integratives Wohnprojekt mit hohem Modellcharakter für Harburg. Besonders hervorzuheben sei die enge Verbindung zwischen Natur und Wohnen Es zeige eindrücklich, wie ein Miteinander bei Schonung der natürlichen Ressourcen gelingen kann.

Den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro erhielt das Projekt IQ Projekt Mission Zukunft – Modul Umwelthandwerk des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik der Handwerkskammer Hamburg. Die Jury hob das Innovative und die Kombination von Bildung, ökologische Themen, wirtschaftliche Aspekte und Integration hervor. In Zeiten des Fachkräftemangels entstehe eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. "Das Thema ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz", so das abschließende Urteil der Jury.

 Der dritte Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an das Projekt EcoCi der Technischen Universität Hamburg, Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz, Gruppe Bioressourcenmanagement und Zinnwerke e.V. Ecoci steht für die Lokale Kreislaufwirtschaft und zeigt nach dem Urteil der Jury anschaulich, wie Bioabfälle weiterverwendet werden können.  (cb)