Landkreis - 101 Einsätze, bei denen 360 Menschen betreut wurde, absolvierte die Krisenintervention der Johanniter im vergangenen Jahr. "2020 war auch für uns ein besonderes Jahr - doch trotz Corona haben wir unseren Dienst nicht eingeschränkt und waren mit entsprechender Schutzausrüstung jederzeit einsatzfähig", sagt Ingo zum Felde, von der Krisenintervention der Harburger Johanniter.

An der Art der Einsätze hat sich im Coronajahr nach Beobachtung der Ehrenamtlichen wenig verändert: Am häufigsten war die Gruppe aufgrund von Tod in der Häuslichkeit (58 Fälle), zur Betreuung von Angehörigen nach Suizid (16 Fälle) und - gemeinsam mit der Polizei - zur Überbringung einer Todesnachricht (14 Fälle) im Einsatz. In fünf Fällen fand eine Einsatznachsorge statt. Dabei werden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst nach besonderen Einsätzen begleitet, um das Erlebte zu verarbeiten.