Harburg - Im Frühjahr hatte eine Serie im Bereich Harburger Ring und Schwarzenbergstraße von Anschlägen auf HVV-Busse für Schlagzeilen gesorgt. In sechs Fällen waren die Busse mit Steinen, einem Fahrradsattel, aber auch mit einer Trumme, einem kleinen Gullydeckel, beworfen worden. Verletzt wurde niemand. Aber es entstand ein Sachschaden von 16.000 Euro. Auch musste ein Fahrgast versorgt werden, der sich fast "zu Tode erschreckt" hatte.

Über Monate ermittelte die Polizei. Ein erster Tatverdächtiger ist inzwischen entlastet. Dafür führte die Spur zu Umut Y. (20). Gegen den Wilstorfer gibt es einen konkreten Tatverdacht. Er wurde festgenommen, ist aber wieder auf freiem Fuß.

Der 20-Jährige steht außerdem im Verdacht an einem Einbruchsversuch in ein Wettbüro Anfang des Jahres in Hoheluft-West beteiligt gewesen zu sein. zv