Neugraben - Dreieinhalb Stunden war die Feuerwehr am Rostweg im Einsatz. Dort brannte in einer kleinen Baugrube an einem Gewehr Gas, dass aus einer Versorgungsleitung ausströmte. Die etwa zwei Meter hohe Flamme drohte die Pergola an einem nahen Einfamilienhaus zu entzünden.

Die Feuerwehr drückte die Flamme mit einem Wassernebel nieder. Gelöscht wurde das Feuer nicht. Die Leitung war nicht einfach abzuschiebern. Nach dem Ablöschen wäre weiter Gas ausgeströmt, möglicherweise in die Keller der Häuser gelaufen und es hätte eine Explosion geben können.

So hielt die Feuerwehr die Flammen in Schach, bis Arbeiter die Leitung aufgegraben und das Gasrohr abgeklemmt wurde. anschließend musste die heiße Umgebung mit Wasser gekühlt werden.

Trotzdem verbrühte sich ein Mitarbeiter von Stromnetz-Hamburg an dem heißen Löschwasser, das sich in der Baugrube gesammelt hatte, als er die beschädigten Stromleitungen kontrollieren wollte. Der 52-Jährige wurde mit Verbrühungen 2. Grades an beiden Füßen nach notärztlicher Versorgung durch einen Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg in das Krankenhaus Boberg befördert.

Wie die Leitung beschädigt wurde und warum es zum Feuer kam, ist unklar. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr waren keine Arbeiter mehr vor Ort gewesen. zv