Siegerehrung Elitelauf. Foto: privat

Wilhelmsburg - Die Sonne schien, es regnete nicht, und besonders windig war es auch nicht: Es war also sowohl für die Zuschauer als auch für die Läufer ein angenehmer Abend beim hella Inselparklauf Wilhelmsburg Nummer 7.

Jede Menge Nachmelder nutzten das und sorgten für einen Teilnehmerrekord: Erstmals kamen mehr als 600 Läufer in die Ergebnisliste. Zunächst ging es aber beim traditionellen Auftakt, dem Eliterennen über 3.000 Meter, in einem kleinen erlesenen Kreis vor allem um eines: maximales Tempo auf schneller Strecke.

Vorjahressieger Tim Hoenig (hamburg running) stand ebenso an der Startlinie wie Hailezgi Meresie (HNT), der 2018 Hamburger Meistertitel gesammelt hat (aber an diesem Ort sechs Sekunden hinter Hoenig ins Ziel gekommen war), und Tabea Themann (hamburg running), erst letzten Freitag bei der Nacht der Zehner Hamburger Vizemeisterin über 10.000 Meter geworden.

Meresie und Hoenig lieferten sich wie im Vorjahr ein Kopf-an-Kopf-Duell, und wieder hätte man es gerne vom Fahrrad aus live verfolgen wollen. Und dieses Mal vertauschte Meresie um eine Nasenlänge die Plätze und lag im Ziel acht Sekunden vor Hoenig. Und wieder kamen beide unter neun Minuten ins Ziel. Tabea Themann brauchte keine Konkurrenz zu fürchten, sie kam als einzige Frau automatisch auf Platz 1 (in 10:07 Min.).

Kurz nach der Elite-Siegerehrung ging das (Rekord-)Feld für den Inselparklauf an den Start, 1 bis 4 Runden, für die Teilnehmer am Elbinselcup obligatorisch über 4 Runden. Den Cup führten nach dem 1. Wertungslauf (Spreehafenlauf Veddel am 7. Juli) bei den Männern Nikolaus Meyberg (Reinbek) vor Heinz Dankers (TSV DUWO 08) und bei den Frauen Mandy Styma (Hamburg) vor Hannah Weisenstein (Bad Vilbel) an.  (cb)