Neugraben - Der Kampf um die Tabellenspitze der Hamburg-Liga geht langsam aber sicher in die Endrunde. Und dabei machten die Handballer des TV Fischbek (TVF) am Sonnabend im Spiel gegen den SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) in eigener Halle einen Schritt zurück.

Dass das Spiel gegen SCALA alles andere als einfach werden würde, wusste Fischbeks Trainer Marius Kabuse bereits im Vorwege und konnte das im Anschluss nur bestätigen: „Alstertal war der erwartet unangenehme Gegner, der uns in vielen Situationen einfach den Schneid abgekauft hat“.

Dramatik pur am vergangenen Samstag in der Arena Süderelbe: Das Spiel endete mit 27:27 (12:16) unentschieden. Kabuse: „Wir haben leider über 60 Minuten nicht zu unserem Spiel gefunden. Jetzt müssen wir schnell versuchen, einen besseren Mix aus Lockerheit und Spannung zu finden, um die letzten Spiele alle zu gewinnen. Denn das muss unser Ziel sein“.

Durch den Sieg vom Verfolger der HT Norderstedt gegen HTS/BW 96 aus Halstenbek sind die Schleswig-Holsteiner mit einem Tor Vorsprung neuer Tabellenführer der Hamburg-Liga. Der TVF kann dies seinerseits aber aus eigener Kraft am kommenden Samstag wieder ändern, denn die Fischbeker haben ein Spiel weniger. Und dieses Spiel wird dann zur altgewohnten Zeit um 18.30 Uhr in der Arena Süderelbe angepfiffen.

Gegner ist der Tabellen neunte vom FC St. Pauli. Die zweite Mannschaft des Kiezvereins darf dabei aber in keinster Weise unterschätzt werden. Zwar trennen beide Teams 18 Punkte, aber gerade St. Pauli hat zuletzt in der Liga ordentlich Aufwind bekommen.  (cb)