Die Arbeiten eines Bootsbauers reichen von Schadensbeseitigung über Ausrüstung, Deck-Verlegen, Innenausbau bis hin zum ganzen neuen Boot. Foto: Christian Bittcher

Harburg - Im Bildungszentrum für Holzberufe (BZH) findet am Freitag, 6. April, ein Tag der offenen Halle statt. Dann haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich in der Zitadellenstraße 10 bei Jugend in Arbeit über die Umschulung zum Bootsbauer zu informieren.

Unter dem Motto "Boot schafft Zukunft: Einzigartiges Umschulungsangebot" werden von 10 bis 14 Uhr Fragen wie "Geht das - kann ich Bootsbauerin oder Bootsbauer werden?" "Und wie sieht so etwas aus?" beantwortet. Unterstützt von Bootsbaumeister und Fachlehrern absolvieren derzeit neun Umschüler in der verkürzten Zeit von 26 Monaten eine umfassende Praxis in der Fachrichtung Neubau, Ausbau und Umbau von Booten. Holz, Metall und Kunststoff müssen beherrscht werden, die Arbeiten reichen von Schadensbeseitigung über Ausrüstung, Deck-Verlegen, Innenausbau bis hin zum ganzen neuen Boot.

Im BZH spielt die Spezialisierung der Branchenbetriebe keine Rolle - hier werden alle Tätigkeiten, die der Ausbildungsrahmenplan vorsieht, in Theorie und Praxis gelehrt. Die Theorie wird dabei im Hause und verzahnt mit den praktischen Lerninhalten vermittelt, so dass die verkürzte Zeit der Umschulung (zum Vergleich: die Regelausbildung dauert 3,5 Jahre) optimal genutzt wird. (cb)