Seevetal - Dieser Führerscheinneuling muss einen "geistigen Aussetzer" gehabt haben. Weil er sich auf dem Weg zur Arbeit verfahren hatte, wendete ein 18-Jähriger kurzerhand mit seinem Auto auf der A7 und fuhr im Bereich Horster Dreieck als Geisterfahrer zurück in Fahrtrichtung Hannover. Der Mercedes kam zufällig einer Streife der Autobahnpolizei entgegen. Die Beamten konnten Dank Blaulicht und  Lichthupe auf sich aufmerksam machen und stoppten den Seevetaler. Dass die völlig verrückte Aktion glimpflich ausging, ist vermutlich auch der Uhrzeit zu verdanken. Der Vorfall passierte am frühern Montagmorgen gegen 3 Uhr.

Der 18-Jährige durfte übrigends seinen Führerschein zunächst behalten. Weil nach jetzigem Ermittlungsstand niemand konkret gefährdet wurde, ist sein unverantwortliches Handeln eine Ordnungswidrigkeit. Die Polizei sucht aber noch Autofahrer, die durch die Geisterfahrt gefärdet wurden. Sie möchten sich unter Telefon 04171/ 796-200 melden. Kam es zu gefährlichen Situationen, wird auf den 18-Jährigen ein strafverfahren wegen Verkehrsgefährdung zukommen. Zudem wird sich die zuständige Behörde mit dem Fall beschäftigen. Es ist anzunehmen, dass der junge Mann, der noch einen Führerschein auf Probe hat, mit einem Entzug der Fahrerlaubnis oder zumindest einer Nachschulung rechnen muss. zv