Kurzmeldungen

Vor dem Landgericht muss sich seit Dienstag der 55 Jahre alte Hassan G. wegen versuchten Mordes verantworten. Er hatte vergangenen September auf dem Wochenmarkt auf dem Berta-Kröger-Platz seine Ex-Freundin Fatma C. (48) mit einem Butterflymesser angegriffen und ihr ein Messer sechs Mal in den Rücken und ein Mal in den Bauch gerammt. Die Fau hatte zuvor Hassan G. aus der gemeinsamen Wohnung geworfen, weil er zuvor in der Türkei seine dortige Frau und die fünf gemeinsamen Kinder besucht hatte. Er habe sich in seiner Ehre gekränkt gefühlt, gab der Mann an. Als er Fatma C. dann auf dem Wochenmarkt traf und sie ihn angrinste, sei er ausgerastet. Mittlerweile bereue er seine Tat. dl
In einen Wohnwagen, der auf dem Autohof am Georgswerder Bogen als Aufenthaltsraum für Kraftfahrer dient, ist in der Nacht zum Dienstag ein 17-Jähriger Algerier eingebrochen. Alarmierte Polizisten überraschten Anass I. noch im Wohnwagen. Als der Jugendliche zu einer Axt griff, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Auch danach wehrte sich der 17-Jährige weiter gegen seine Festnahme. Er wurde überwältigt. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten noch ein Messer. dl 
Ein Rollstuhlfahrer (67) ist im S-Bahnhof Harburg Rathaus schwer verletzt worden. Er war vom Bahnsteig mit seinem Elektrorollstuhl auf die Gleise gestürzt. Passanten retteten den Mann. Der Rollstuhlfahrer kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Er liegt auf der Intensivstation. Laut Bundespolizei gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden an dem Unglück. dl
Aufmarsch von Rechtsradikalen und Hooligans am S-Bahnhof Harburg. Dort sammelten sich Samstagnachmittag rund 100 Männer und einige Frauen, die zum Konzert der Band „Hungrige Wölfe“ wollten. Die Bremer Gruppe trat am Moorburger Elbdeich auf. Fast vor genau einem Jahr hatte die Band dort schon einmal ein Konzert gegeben. Damals waren 500 Polizisten im Einsatz, um ein Aufeinandertreffen von Angehörigen der linken Szene mit den Konzertteilnehmern zu verhindern. Auch diesmal musste die Polizei aufmarschieren. Wenn auch in kleinerem Umfang. Mehrere „Linke“ bekamen Platzverweise. Am Abend waren dann über 400 Konzertbesucher aus ganz Deutschland in Moorburg. Dabei kam es laut Polizei zu keinen Zwischenfällen. Am Rande wurde ein Mann aus der rechten Szene festgenommen, der sich mit einem anderen Anhänger der Hooligan-Band prügelte. zv
Vier maskierte und bewaffnete Männer haben am frühen Freitagmorgen eine Spielhalle an der Winsener Straße überfallen. Sie waren kurz nach 4 Uhr in den Betrieb gestürmt. Einer der Täter richtete eine Pistole auf einen der beiden Angestellten. Noch bevor der 24-Jährige die Kasse öffnen konnte, bekam er mit der Waffe einen Schlag auf den Kopf. Sein Kollege musste den Räubern das Geld geben. Mit 400 Euro Beute entkamen die Täter. Der geschlagene Spielhallenmitarbeiter erlitt eine Platzwunde am Kopf, welche im Krankenhaus versorgt werden musste. Die Täter entkamen trotz Sofortfahndung der Polizei. dl
Bei einem Überholmanöver fuhr Donnerstagnachmittag auf der A7 Höhe Waltershof ein Möbellaster auf ein Auto. Der Hänger des Lasters kippte um. Glück im Unglück. Niemand wurde verletzt. Die A7 musste aber wegen der aufwendigen Bergung Richtung Süden gesperrt werden. Wer Richtung Harburg wollte, musste in Bahrenfeld abfahren und sich durch Hamburg quälen. dl

250 Euro haben zwei bislang unbekannte Männer in der Nacht zum Mittwoch bei einem Überfall auf eine Spielhalle an der Harburger Chaussee erbeutet. Die mit Pistole und Baseballschläger bewaffneten Täter waren gegen 2.40 Uhr in die Spielhalle gestürmt. Dort bedrohten sie den Inhaber (57) und zwangen ihn zum Öffnen des Tresors. Der Mann musste das Geld herausnehmen und den Männern übergeben. Mit der Beute flüchtete das Duo. Beide Räuber entkamen trotz Sofortfahndung der Polizei.


Die beiden Räuber werden wie folgt beschrieben:

   Täter 1:
- ca. 20 Jahre alt
- etwa 170 cm groß mit schlanker Figur
- er sprach Deutsch ohne Akzent
- bekleidet mit schwarzer Jacke und heller Hose,
  dunklen Wollhandschuhen und einer schwarzen Sturmhaube
- bewaffnet mit einer silberfarbenen Pistole

   Täter 2:
- ca. 20 Jahre alt
- schlanke Figur
- schwarze Hose mit weißem Aufdruck auf dem linken Oberschenkel
- schwarze Kapuzenjacke mit dem Rücken-Aufdruck "Picaldi", schwarze
  Sturmhaube
- Waffe: Baseballschläger aus Holz

Die Harburger Ravens und die Hamburg Pioniers werden ihre jüngsten Spieler erst einmal gemeinsam trainieren. Dafür haben sich beide Teams entschieden. Zunächst hatten die beide Vereine mit den Red Guardians und den Young Ravens eigene Mannschaften für ihre zehn bis 16 Jahre alten Spieler gegründet, nachdem 2009 der Aufbau einer B-Jugend Tackle Liga in Hamburg und Schleswig-Holstein beschlossen worden war. Anfang des Jahres stellte sich heraus, dass beide B-Jugendteams für einen normalen Spielbetrieb zu dünn besetzt sind. Jetzt werden beide Mannschaften nicht nur zusammen trainieren, sondern auch als ein Team unter dem Banner der Guardians antreten. dl