Kurzmeldungen

„Reife Leistung! Süderelbe packt an“ heißt die Ausstellung des Beschäftigungspaktes, die in der Sparkasse Harburg-Buxtehude am Sand präsentiert wird. Zu sehen sind 13 ausdrucksstarke Portraits von Menschen um die 50, die aus der Grundsicherung „Hartz IV“ heraus einen beruflichen Wiedereinstieg oder Neuanfang anstreben. Sie stehen damit stellvertretend für die rund dreihundert Frauen und Männer der Generation 50plus, die das Projektteam von „Reife Leistung!“ Jahr für Jahr in den Landkreisen Harburg und Lüneburg bei der beruflichen Neuorientierung unterstützt. Die bewusst provokant „HARTZ IV“ betitelte Ausstellung ist eine Koproduktion des Fotografen Sven Malke und des Lüneburger Grafikers Ralf Podratzky im Auftrag der Projektleitung von „Reife Leistung!“. Beide Künstler waren im vergangenen Jahr selbst Betroffene und Absolventen des Beschäftigungspaktes. Die Ausstellung wird bis zum 21. August gezeigt.
Mit zehn Projekten geht "Stärken-vor-Ort" in den nächsten Wochen an den Start. 80.000 Euro beträgt das Volumen im ersten Jahr. Insgesamt waren rund 40 Projekte eingereicht worden, mit denen sich um Förderung von bis zu jeweils 10.000 Euro beworben wurde. Bei den ausgewählten Projekten handelt es sich laut Bezirksamt um eine ausgewogene Mischung von Maßnahmen mit unterschiedlichen Ansätzen und verschiedenen Zielgruppen, die teilweise von professionellen Trägern, aber auch von kleinen lokalen Initiativen initiiert wurden. (dl)
Der Bau der Ortsumgehung Finkenwerder beginnt. Ab Montagmorgen werden das Brückenwerk 1, die Baustraße West und die Bohrpfahlwand zur Sicherung des METHA Beckendamms gebaut. "Nach Prüfung der Ausführungsplanung wird nun mit der Baustelleneinrichtung und den Arbeiten zur realisierung der Umgehung begonnen", sagt Heribert Leutner, Projektrealisierungsgesellschaft ReGe. "Laut Bauzeitplan kann eine Verkehrsfreigabe dann zum 31. Juli 2012 erfolgen." Über die Umgehung sollen die rund 20.000 Fahrzeuge täglich fahren, die sich bislang durch Finkenwerder quälten. (zv).
An das Dogodogo Centre Street Children Trust, das in sich in Tansania um die Integration von Straßenkinder in die Gesellschaft kümmert, hat Innenstaatsrat Stefan Schulz ein Feuerwehrfahrzeug übergeben, das bislang bei der Werksfeuerwehr der Aurubis AG eingesetzt war. Jetzt wird es das Fahrzeug der neuen Jugendfeuerwehr im Dogdogo Centre. Damit soll den dort rund um die Uhr betreuten Jugendlichen eine neue, sinnvolle Freizeitbeschäftigung und eine Qualifizierungsmöglichkeit für die Zukunft geboten werden. (dl)
Zur Seniorenresidenz am Sand musste die Feuerwehr in der Nacht zum Freitag ausrücken. Dort hatte sich kurz nach 22 Uhr im fünften Stock Rauch ausgebreitet. Ursache war ein qualmender Mülleimer, in den heiße Zigarettenasche gekippt worden war. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Menschen wurden nicht verletzt. Am Dahlgrünring in Wilhelmsburg sorgte etwa eine Stunde später angebranntes Essen für eine starke Verqaulmung in einer Wohnung. Der Mieter erlitt eine Rauchvergiftung. Er kam ins Krankenhaus. Auch hier war das Feuer schnell gelöscht. (dl)
Viel zu schnell war ein Golf-Fahrer (28) auf der A 1 unterwegs. Was er nicht merkte: Hinter ihm fuhr ein ziviler Videowagen der Polizei. Das Einsatzfahrzeug verfolgte den Golf, der in Stillhorn von der Autobahn fuhr. Dabei wurde das Fahrzeug mit Tempo 160 statt der erlaubten 60 Stundenkilometer gemessen. Nachdem die Beamten das Auto gestoppt hattem stellten sie fest, dass Fahrer Husam D. bekifft war und keinen Führerschein besitzt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Seine Fahrzeugschlüssel stellte die Polizei sicher. (dl)
Leichtes Spiel hatte die Polizei bei der Ermittlung eines Täters (42), der in der Nacht zum Montag die Esso-Tankstelle an der Ostfrieslandstraße überfallen hatten. Der Täter hatte den Mitarbeiter (23) bedroht und 200 Euro geraubt. Dem Opfer war der Mann gut bekannt. Es ist ein Stammkunde aus der Nachbarschaft, der öfter mal zum Einkaufen kommt. Anschließend war er zur gegenüber liegenden Aral-Tankstelle gegangen. Dort hatte der Mann dem verdutzten Kassierer die Beute und die Tatwaffe auf den Tresen gelegt. Danach ging der Räuber vor die Tür und ließ sich dort von der Polizei festnehmen. (zv)
Wenn andere in den Urlaub fahren schaut sich der Sozialpolitische Sprecher der GAL Harburg, Kay Wolkau, die sozialen Einrichtungen und Initiativen im Süderelbebereich an. "Die Wirtschaftskrise ist in aller Munde und ihre Auswirkungen sind immer mehr zu spühren ", sagt Wolkau. "Ich möchte gern wissen, wie die Sozialeinrichtungen mit dieser Situation zu Recht kommen." (dl)