Harburg – Gleich sechs namhafte Künstler sind an der neuen Ausstellung im Kunstverein Harburger Bahnhof beteiligt. Die neue Schau Im Fernbahnhof über Gleis 3/4 wird am Sonnabend, 5. März, eröffnet. Beginn ist um 19 Uhr.  Die Ausstellung wird bis 15. Mai gezeigt. Zutritt entsprechend der gültigen Corona-Verordnungen.

Der disruptive Moment des kollektiven Kontrollverlustes, der sich mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie eingestellt hat, ist Ausgangspunkt für die Gruppenausstellung mit dem Namen „I Offer You a Journey Without Direction, Uncertainty and No Sweet Conclusion.“ Beteiligt sind Hans Diernberger, Deniz Eroglu, Linda Nadji, Will Saunders, Adrian Williams und Helena Wittmann.

„Das Gefühl von Unsicherheit und die Erkenntnis, die eigenen Pläne – private, berufliche, gesellschaftliche – nicht mehr in der Hand zu haben, prägen unser Leben bis heute. Zugleich stellen sich die Fragen, ob Kontrolle nicht auch schon vor der Pandemie eine Illusion war und Planungssicherheit ohnehin nur ein Privileg von wenigen Menschen ist“, so der Kunstverein.

Die Ausstellung vereint künstlerische Positionen, die sich dem Thema Reise als Moment der Ungewissheit, des Ausgeliefertseins oder Festsitzens nähern und zur Kontemplation einladen. Sie alle operieren mit narrativer Offenheit und reflektieren über Unberechenbarkeit und Unsicherheit als Potenzial für Neuorientierung.
Am 11. März und am 6. Mai steht jeweils um 18 Uhr eine Kuratoren-Führung auf dem Programm. Am 13. Mai gibt es zudem eine Blitzausstellung der Kunstpioniere vom Immanuel-Kant-Gymnasium und dem Gymnasium Eppendorf. Los geht um 18 Uhr.  (cb)