Harburg - Intern wurde das Rote Kreuz Harburg als möglicher Betreiber für den Rieckhof gehandelt, für den die Harburger Verwaltung die Trägerschaft neu ausgeschrieben hat. Daraus wird nichts. Das DRK hat der Teilnahme an dem Ausschreibungsverfahren eine Absage erteilt.

Vom DRK hieß es, dass man eine Trägerschaft geprüft habe. Das Ergebnis: Es passt nicht. "Insbesondere die Ausgestaltung eines Kulturangebots gehört nicht zu den Kernzielen des sozialen Dienstleisters", heißt es vom DRK. Der Rieckhof stehte primär für ein kulturelles Angebot. "Hier", so das DRK, "sieht sich der Harburger Kreisverband nicht als passender Akteur".

Die Teilnahme des DRK hätte bei einem "Gewinn" der Ausschreibung ohnehin "Geschmäckle" gehabt. Heinke Ehlers von den Harburger Grünen ist Beisitzerin im Präsidium des DRK-Harburg. Zugleich gilt sie bei vielen Insidern als die treibende politische Kraft bei dem ungewöhnlichem Ausschreibungsverfahren. Denn bislang wurde in Hamburg noch nie ein aktiver Träger einer vergleichbaren Einrichtung durch so ein solches Verfahren in Frage gestellt. zv

"Wärmestube" und Platz zum "Abhängen": die Ideen für den zukünftigen Rieckhof