Heimfeld - In 2G hat das Privathotel Lindtner am Wochenende nach einer Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr seine vorweihnachtlichen Kunsthandwerker und Antiquitätentage durchgeführt. Schon am Sonnabend nahmen viele Harburger die Gelegenheit wahr, im Foyer und den Sälen zu stöbern. Die Lust an den schönen Dingen scheint ungebrochen.

"Wir sind sehr zufrieden", sagte Hotel-Chefin Heida Lindtner nach dem ersten Tag. Vor allem die genaue Zugangskontrolle hätten viele der Gäste ausdrücklich honoriert.

Zu den Ausstellern zählten der Buchholzer Hermann Savary, der aus edlen Hölzern vor allem Schalen drechselt. Er hatte auch seine neusten Stücke dabei, zwei Schalen ais der Wurzel eines Olivenbaums, der bei Von Ehren gestanden hatte. Steine, die im Holz verwachsen waren, geben den Schalen eine ungewöhnliche Unperfektheit, die im Zusammenhang mit dem Material Holz einen ganz besonderen Reiz ausübt.

Zu sehen waren auch Werke der Maschenerin Bettina Greitzke, die nicht auf Naturmatrial, sondern Beton setzt. Vor allem ihre Figuren, von denen mittlerweile eine ganze Serie entstanden ist, finden großen Anklang. In Coronapandemie, so erzählt sei, habe sie zusätzlich viele Bilder gemalt die die Figuren als Motiv haben. Auch diese Bilder waren auf der Ausstellung zu sehen.

Antiquitäten, schöne, handgearbeitete Schuhe aus hochwertigem Material, Hüte oder Schmuck sowie weihnachtliches Gebäck aus der Konditorei Lindtner in Eppendorf rundeten das Angebot ab. zv

Hermann Savary mit der aus einer Olivenbaumwurzel gedrechselten Schale. Foto: André Zand-Vakili