Harburg – Mit dem Fest „Harburg feiert Vielfalt“ ist am Sonntag der „Sommer im Park“ zu Ende gegangen. Für den letzten Tag hatten die Organisatoren ein kunterbuntes Programm auf die Beine gestellt. Allerdings kamen wegen des Dauerregens weniger Besucher als erwartet auf das Festgelände (kleines Foto).

Doch wer wetterfest gekleidet war, konnte viel erleben: Während auf der Freilichtbühne viel Show und Musik geboten wurden, präsentierten sich 20 gemeinnützige Vereine aus Harburg auf der „Spielwiese“. Es gab zahlreiche Mitmachaktionen, das Habibi-Atelier aus den Harburg Arcaden etwa bot Malen für Kinder an. Der Märchenerzähler Hans-Günter Seifert und der Musiker Christian Emmert boten Unterhaltung für die jungen Besucher. Unter anderem präsentierten sich Leben mit Behinderung, die Kulturwerkstatt Harburg und der NABU-Harburg.
Darüber hinaus wurde der Entwurf eines Piktogramms „Solidarität Grenzenlos“ – aus einem Wettbewerb im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus ausgezeichtet. Den Preis erhielt Leonie Sanne-Müller.

Die meisten Zuschauer gab es bei Stefan Gwildis am Donnerstagabend und am Sonnabendabend beim Auftritt der dänischen Band D/Troit. Insgesamt zogen die Veranstalter ein positives Fazit nach zehn Tagen „Sommer im Park“. "Die einzigartige Stimmung der über 90 Jahre alten Freilichtbühne hat besonders in den Abendstunden viele Besucher in ihren Bann gezogen. Ein überaus gelungenes Fest, dass trotz verregneten August und Pandemie ein Stück Normalität zurück brachte und viele von der Harburger Freilichtbühne begeisterte", sagt Harburgs Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann. (cb)

Bei Günter Lach vom NABU-Harburg konnten die Besucher viel über die Tier- und Pflanzenwelt im Stadtpark erfahren. Foto: Christian Bittcher

Johannes Kirchberg moderierte das Programm und trat auch als Musik-Kabarettist auf. Das Bühnenprogramm wurde in Gebärdensprache übersetzt. Foto: Christian Bittcher