Harburg - Mit dem Gang zum Notar und der damit verbundenen Eintragung als Genossenschaft haben

Architekt Carsten Lünzmann und Hausverwalter Hein Diekmann, die zusammen mit der Kulturmanagerin Johanna Eisenschmidt dem Projekt "Dreifalt" eine solidere Basis gegeben. Das Trio will mit Unterstützern die Dreifaltigkeitskirche an der Neuen Straße, für die seit Jahren eine Nutzung gesucht wird, zur Kulturstätte machen.

Ihr Plan ist es, die Kirche weitgehend zu erhalten, lediglich nötige energetische Sanierungen durchzuführen, sie möglichst barrierefrei zu machen und Teile zu restaurieren. Geplant ist auch ein Durchbruch von der ehemaligen Küsterwohnung zum Kirchenraum und ein Zugang zum nördlichen Innenhof, um die Einrichtung eines Cafés zu ermöglichen.

Finanziert werden soll das Projekt durch "bürgerliches Engagement". Zur Finanzierung stünden Mitgliederdarlehn zur Verfügung. Einnahmen sollen durch die Vermietung von Räumen als Büros und dem geplanten Café generiert werden. Zudem hofft man auf Spenden, schaut aber auch nach öffentlichen Geldern, beispielsweise RISE.Mitteln, Geld, das für die Entwicklung sozial schlecht gestellter Stadtteile vorgesehen ist.

Zudem seien Fördergelder von Stiftungen aus dem Umfeld der Evangelischen Bank avisiert worden. Von der Stadt werden keine weiteren finanziellen Mittel erwartet. Erwartet wird aber, dass die Behörden den Spielraum bei Genehmigungsverfahren im sinne der Genossenschaft ausnutzen.

Die Kirche selbst soll nicht gekauft, sondern gepachtet werden. zv