Harburg - Am Sonntag, 17. Mai, öffnet das Harburger Museum seine Türen zum Internationalen Museumstag. Das Ereignis, das jährlich vom Internationalen

Museumsrat (ICOM) ausgerufen wird, bietet freien Eintritt ins Museum und lädt diesmal zusätzlich zu einem digitalen Museumsbesuch ein.
 
An diesem Sonntag findet der 43. Internationale Museumstag statt. Da viele Museen in Deutschland noch nicht wieder geöffnet sind und Corona-bedingt auch keine Veranstaltungen stattfinden dürfen, wird auch dieses Event – genau wie die "Lange Nacht der Museen Hamburg" vor einigen Tagen – digital stattfinden.

Etwa 2000 Museen deutschlandweit beteiligen sich in diesem Jahr wieder und präsentieren unter dem Hashtag #MuseenEntdecken Objekte aus ihren Sammlungen, digitale Führungen, Videos, Einblicke hinter die Kulissen und vieles mehr. Zu finden sind die Beiträge in den sozialen Medien sowie auf der Webseite www.museumstag.de, die alle Inhalte zentral versammelt. So kann das Publikum erleben, wie vielfältig die Museumslandschaft in Deutschland ist, sich informieren, was die Häuser zurzeit umtreibt und Inspirationen für den nächsten "analogen" Museumsbesuch sammeln. Das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg ist natürlich mit von der Partie und steuert auf Instagram, Facebook und Twitter Spannendes bei.
 
Ab sofort sind aber auch alle Schaubereiche des Museums wieder geöffnet: Neben der archäologischen Dauerausstellung lädt die Ausstellung „hot stuff – Archäologie des Alltags“ zur Zeitreise in die jüngste Vergangenheit der 70er- bis 2000er-Jahre und zu Tamagotchi, Ghettoblaster, Game Boy & Co. ein. Außerdem gibt es eine neue Sonderausstellung zu sehen: Mit „Harburger Geschichten: Die 50er-Jahre” startet die neue Reihe “Stadt.Land.Foto” des Stadtmuseums Harburg.

Darüber hinaus gilt wie immer: Der Eintritt ins Museum ist am Museumstag frei.