Harburg - In diesem Jahr kann die "Lange Nacht der Museen Hamburg" nicht wie gewohnt vor Ort in den Kulturinstitutionen Hamburgs stattfinden und tausende

Gäste bei umfangreichem Programm zusammenbringen. Aber die Museumsfreunde müssen nicht verzagen! Als Ersatz für das Highlight-Event findet stattdessen eine digitale "Lange Nacht der Museen" statt und kommt zu Besuchern nach Hause.

38 Museen und Institutionen, darunter natürlich auch das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg, versorgen das Publikum am Samstag, 25. April, von 18 bis 2 Uhr mit einem bunten Angebot aus virtuellen Rundgängen, Filmen, Kuratoren-Führungen, Do-It-Yourself-Anleitungen, Musik und Liveschaltungen. Weiter Informationen zum digitalen Programm gibt es mit einem Klick hier.

Aktuell ist das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus COVID-19 weiterhin geschlossen, aber eine schrittweise Öffnung steht in den nächsten Wochen in Aussicht. So bereiten sich die Museumsmitarbeiter bereits auf den Tag vor, an dem die Türen wieder geöffnet werden können.

Die Vorfreude auf die schwer vermissten Besucher groß ist und so fließt die Energie zurzeit in Vorbereitung von Schutz- und Hygienemaßnahmen - sowie in einen ausgiebigen Frühjahrsputz. Über die Webseite und die sozialen Medien werden die Interessierten informiert, sobald es Neuigkeiten zur Wiedereröffnung gibt.

Wer dachte, er hätte „hot stuff – Archäologie des Alltags“ aufgrund der vorübergehenden Schließung nun leider verpasst, darf sich freuen: "Wir konnten unsere erfolgreiche Sonderausstellung verlängern! Besucher werden nun noch bis zum 16. August 2020 die Möglichkeit haben, sich die Ausstellung anzusehen und mit uns ein Revival der 70er- bis 2000er Jahre zu feiern. Das Team des Museums freut sich, noch viele Gäste mit auf eine Zeitreise in die jüngste Vergangenheit und zu ihren Must-haves zu nehmen", teilte das Museum mit. (cb)