Harburg – Cineastische Kunst im Kunstverein Harburger Bahnhof: Am Sonntag, 2. Februar, wird ein Special Filmscrrening mit drei Filmen von sechs

bis 29 Minuten Länge veranstaltet. Das Screening findet statt im Rahmen von Dara Friedmans Einzelausstellung "Temple Door", in der ihre gleichnamige neue Arbeit bis zum Sonntag,  9. Februar, im Kunstverein Harburger Bahnhof präsentiert wird. Es ist Friedmans erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland.

Die 1968 geborene Dara Friedman lebt in Miami und widmet sich in ihren Filmen den aufgeladenen Grenzen zwischen dem öffentlichen und dem privaten Bereich und arbeitet dabei mit Musikerinnen, Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Studierenden zusammen, die sie weniger auf eine Rolle hin castet denn auf ihre Fähigkeit, ihre eigenen Interessen zu verkörpern. Diese experimentellen Kollaborationen prägen Friedmans Arbeit und die eigenwillige und sinnliche Weise, mit der sie seit rund 20 Jahren Filme produziert.

Gezeigt werden die drei Filme „L☿ver“ (2018), „Dancer“ (2011) und „PLAY Pt.1“ (2013). Das Screening- Programm - Dauer etwa  60 Minuten - beginnt um 16 und um 18 Uhr jeweils mit kurzen Einführungen durch die Hamburger Filmemacherinnen Alina Hellmons und Lene Markusen. (cb)