Kunstverein

Harburg - Mal eine Pyramide in den Bahnhof stellen oder die Rathausuhr zum Wohnzimmer-Wecker machen. Der Kunstverein Harburger Bahnhof

hat in seiner 20-jährigen Geschichte schon einige Dinge auf die Beine gestellt, die Kultur auch bis weit außerhalb seiner Vereinsräume getragen hat.

Zugegeben. Kulturkonsum im Alltag ist für viele Menschen schon schwer verdauliche Kost. Vor allem, wenn sie auf einem Niveau serviert wird, wie im Harburger Bahnhof. Aber auch das hat seine Zielgruppe. Die etwas flippige, aber immer quirlige Kunstszene, die längst nicht nur aus Harburg, sondern zu einem großen Teil von nördlich der Elbe oder auch von weiter her kommt. Das schafft in Harburg regelmäßig sonst nur die Sammlung Falckenberg.

 

Zum Jubiläum gab es Rollschuhlaufen, Senator Dr. Carsten Brosda und viele Gäste unter den fransig, wehenden Objekten der aktuellen Ausstellung "Hi Ventilation", die noch bis zum 10. November während der Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag in der eit von 14 Uhr bis 18 Uhr zu sehen ist. zv

2007: Die Pyramide aus Paletten für die Reihe Ordnung/Arbeit/Liebe/Geld/Macht/Sex/Freiheit/Zukunft von Markus Lohmann, Michael Böhler und Harry Sachs (v.l.). Foto: André Zand-Vakili