Wilhelmsburg - Unter dem Motto "Herbstleuchten" veranstaltete der Inselpark am Wochenende seine eigene Nacht der Lichter.

Die Veranstaltung dort fand bereits zum fünften Mal statt. Stelzenläufer und Skulpturen, illuminiert mit LED, aber auch beleuchtete Gebäude und eine Wasserorgel, wie es sie vor Jahrzehnten schon auf dem Harburger Außenmühlenfest gab, die von Licht illuminierte Fontänen in die Luft spritzte, waren etwas für das Auge.

Im Gegensatz zum Lichterfest in Harburg wird die bunte Fete dort von der Stadt initiiert. Als Veranstalter wird das Bezirksamt Mitte ausgwiesen. Damit dürfte die Finanzierung des "kostenlosen Lichterfestes", wie der Bezirk Mitte es betitelt, auch zum Großteil über Steuergelder gesichert sein.

In Harburg ist das anders. Hier sind es private Geldgeber, die den Löwenanteil der Gebäudeilluminationen finanzieren. Der Bezirk ist auch dabei. Mit 6000 Euro zahlt er die Beleuchtung der öffentlichen Objekte, wie die Alte Süderelbbrücke und zwei Kräne, die angestrahlt werden. Für die Besucher ist die Nacht der Lichter ebenso kostenlos wie das Lichterfest in Wilhelmsburg. zv

Eine Wasserorgel, wie hier beim Lichterfest im Inselpark, gab es vor Jahrzehnten auch beim Außenmühlenfest. Foto: André Zand-Vakili