Graffiti

Harburg - Es ist eine tolle Überraschung und ein zusätzliches Werk, das Harburg im Rahmen des Projektes "Walls Can Dance" bereichert.

An der Amalienstraße, unweit der beiden erst kürzlich entstandenen Graffiti, hat der belgische Street-Art-Künstler DZIA eine weiteres Werk geschaffen. In seinem für in typischen Strich-Graffiti Stil entstand am Wochenende ein Igel, der jetzt die Wand im Bereich einer Durchfahrt zu einem Hinterhof ziert. Die Werke des Künstlers, der sich auf Tiermotive spezialisiert hat, sind in ganz Europa zu finden.

Mit dem Graffiti von DZIA hat das Urban Art Institute ein zusätzliches, außerplanmäßiges Graffiti realisiert. Im Zusammenspiel mit der Flutschutzwand am Bostelbeker Hauptdeich, auf der seit Jahren immer wieder neue Graffiti entstehen, kann das Harburg zu einer weitläufigen Freiluftgalerie und einem interessanten Ziel Kunstinteressierter machen.

Mindestens sechs weitere großflächige Graffiti sind geplant. Die neusten Werke haben dem Projekt, das durch die die Stadt Hamburg, das Bezirksamt Harburg und dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung gefördert wird, zusätzlichen Schwung gegeben. "Wir haben eine gute Resonanz", sagt Lukas Grellmann vom Urban Art Institute. Das Interesse von Immobilienbesitzer, die weitere Flächen für die zukünftigen Graffiti stellen sollen und sich finanziell an der Realisierung beteiligen, sei noch einmal gestiegen. zv