Harburg – „Transformation durch Kunst“ ist das Thema einer neuen Ausstellung mit Werken der Harburger Künstlerinnen Ilona Hoffmann und Marion Göhring

im Kulturcafé „Komm Du“. Ein Thema, zwei Frauen, zwei Techniken mit einem Ziel: den Prozess der inneren Umwandlung mit Hilfe des künstlerischen Gestaltens sichtbarer und begreifbarer zu machen. Dabei sind Emotionen häufig der Antrieb für das Schaffen.

Für die Spiegel und Lichtskulpturen benutzt Ilona Hoffmann eine Löt-Technik. Zurzeit fließt ihre kreative Energie mehr in die Lichtskulpturen, für welche sie die einzelnen Glasfragmente aus Verpackungsglas selbst schmilzt. Für sie ist es unter anderem sehr faszinierend wie sich die einzelnen Glasstücke unter der Einwirkung von farbigem Licht wandeln. „Oftmals verstehe ich selbst erst nach der Fertigstellung eines Werkes, welche innere Problematik ich in diesem Werk gerade transformiert habe“ sagt sie. Die Arbeit mit Spiegeln und Licht hat für sie einen  hohen symbolischen Wert.

Marion Göhring benutzt Treibgut und Fundstücke, um mit Hilfe von Farben, Emotionen nachzugehen, diese deutlich zu machen und  zu zeigen, was diese Objekte erzählen. „Wie ein Archäologe – nur anders herum“, sagt sie über ihre Arbeit. „Ich trage Schicht für Schicht auf, bis das Objekt seine Geschichte erzählt.“

Die Ausstellung im „Komm Du“, Buxtehuder Straße 13, wird am Sonnabend , 15. Juni, mit einer Vernissage (15 bis 17 Uhr) eröffnet. Die Werke der Harburger Künstlerinnen sind voraussichtlich bis zum 6. September zu sehen.