Heimfeld - Es ist eine schöne Tradition, dass die Osterausstellung im Privathotel Lindtner am Gründonnerstag mit einer

Vernissage beginnt. Dann kommen die Aussteller zusammen, um sich einer Jury zu stellen, die die gezeigten und zum Verkauf stehenden Arbeiten bewerten und Preise vergeben. Dabei kann es auch mal bei einer Belobigung bleibe, wie für Martin Wilmes, Möbelbauer

aus Bremen. Er hatte sicher einen Preis für sein ganz besonderes Möbelstück verdient, mit dem er nach Heimfeld gekommen ist. Es ist ein fein gearbeiteter Schrank in Form einer Säule, der hinter den exakt gearbeiteten Türen Fächer und Regale verbirgt. Der Clou ist die Maserung des Holzes, dass sich passend über alle Teile des Möbelstücks zieht und so dem Schrank bei näherer Betrachtung noch einmal so etwas wie ein meisterliches Siegel verleiht.

Gewonnen hat aber Birgit Engelmann, eine seit über 30 Jahre arbeitende Goldschmiedemeisterin, die einen Schlenker ab von ihren handwerklichen Traditionen gemacht hat. Die Hamburgerin hat den Computer und 3D-Druck in ihre Schmuckgestaltung integriert und fertigt so Ringe aus Silber, Gold und edlen Steinen. Dabei wird der Rohling für die Gießform am Computer entworfen und am 3D-Drucker in Form gebracht.

Die Handarbeit kommt dabei nicht zu kurz. Die goldene Fassung und der Stein, sie verwendet für ihr Ringe Prehniten als geschliffene Krönung, die von 900er Gold gefasst sind und auf einem Sockel aus Sterlingsilber sitzen. Der Schliff und die Verbindung der Materialien sowie die Herstellung der Fassung sind dabei reine Handarbeit.

Die Ringe und das Möbelstück sind nur einige der vielen schönen und handwerklich mit viel Können, Geschick und Kreativität hergestellten Dinge, die es über Ostern im Privathotel Lindtner zu sehen gibt. zv