Harburg - Neue Ausstellung im Kunstverein Harburger Bahnhof: Vom Sonnabend, 23. Februar bis zum 19. Mai, wird

die Gruppenausstellung „Realismus mit Schleife“ mit Juliette Blightman, Ellen Gronemeyer, KAYA, Martin Kohout und anderen Akteuren gezeigt. Die Künstler betrachten auf unterschiedliche Weisen und in unterschiedlichen Medien - Malerei, Zeichnung, Video, Skulptur und Installation - die Kreisläufe und Dynamiken, die sich in die Spannungen zwischen Subjekt und Realität einschreiben. Die Ausstellung wird am Freitagabend um 19 Uhr eröffnet.

Am Sonntag, 24. März, gibt es rund um die Ausstellung von 13 bis 18 Uhr ein Programm mit vielen Stationen: "Track_16" lädt ein zu einer Standpunktanalyse: Wo befinden wir uns? Was war vor uns hier? Was geschieht um uns herum? ein. "Wir spazieren, sprechen und trinken Tee zu gemeinsamem Arbeiten, geteilter Zeit und gestaltetem Raum, zu Teilhabe, solidarischer Bezugnahme, Infrastruktur und temporären Gemeinschaften", sagen die Veranstalter.

Um 13 Uhr steht ein Stadtspaziergang auf dem Programm: Ein Rundgang mit der Harburger Geschichtswerkstatt zu Arbeitswelten und Wohnräumen, Veränderungen, Verdrängungen und Vereinnahmungen im Harburger Bahnhofsviertel - von 1908 bis heute. Treffpunkt im Kunstverein.

Von 14 bis 18 Uhr gibt es eine Teezeremonie "DungeonTT" von Martin Kohout und Lars TCF Holdhus mit Paul Sochacki und um 15 Uhr steht ein Künstlerinnengespräch von Chris Reinecke im Gespräch mit Lena Ziese auf dem Programm und um 16 Uhr findet eine Diskussionsrunde zum Thema "Zentralität, Peripherie, Gentrifizierung und Teilhabe in Harburg" statt. Mit dabei sind Christoph Twickel (Journalist & Autor), Dr. Anke Jobmann (Bezirksamt Harburg), Heiko Langanke (Suedkultur e.V.), Mathias Lintl (3falt /Stadtkultur Hafen). (cb)