Toro

Harburg - Eine Zeit lang war Künstler Toro in gefühlt aus Harburg verschwunden. Jetzt ist er wieder aufgetaucht.

Im Marktkauf-Center. Hier hat er sein neues Atelier. In den letzten zwei Monaten hatt er so etwas wie ein Soft Opening. In der Zeit sind dort zahlreiche neue Werke entstanden.

Auftraggeber ist die Haspa. Die baut fünf Filialen im Bereich Harburg nach dem neuen Konzept in einen "Treffpunkt für die Nachbarschaft" umgeandelt werde, um sie zum "Herzstück im MultikanalBanking" zu machen. Das bedeutet, sie werden für Wohnzimmeratmospäre eingerichtet. Kunst gehört dazu. Da kam Toro ins Spiel. "Wir kennen uns schon lange", sagt Andreas Römer, Regionalleiter der Haspa. "Da lag es auf der Hand. Toro ist ein künstlerischer Representant Harburg."

Die Dritte im Bunde ist Valbone Scharfenberg, Chefin im Marktkauf-Center. Sie war nicht nur von der Idee eines Ateliers angetan. Sie konnte auch den Platz zu einem guten Kurs zur Verfügung stellen. Die Haspa trägt die Kosten, stellt das Material und Toro malt. "Das ist für alle Seiten ein Gewinn", sagt Scharfenberg.

Was in dem Atelier entsteht ist, wie Toro sagt, "ein Sprung durch meine Stile". Viele Bilder sind bereits entstanden un hängen in dem Atelier. Einen Monat wird er dort noch wirken. Dann wird es eine Ausstellung in der Haspa am Sand geben, die "25" heißen wird, ganz nach der Zahl der Bilder, die dort zu sehen sind. Auch das gefällt ihm, der von sich sagt "ich bin ein Harburger Künstler". 25 Jahre lebt er bereits in Harburg.

Am 24. September wird die Vernissage in der Haspa sein. Dann sind die Bilder noch die Woche über zu sehen. Fünf der Werke werden dann in die neu gestalteten Haspa-Filialen kommen. Bis zur Ausstellung kann man Toro noch in seinem Atelier besuchen. Das die breite Fensterfront blickdicht gestaltet ist, hat seinen Grund. "Ich wollte keine Big Brother-Geschichte", sagt Toro. aber die Tür ist offen. Wer Lust hat, kann reinkommen. zv