Harburg - Die Duckomenta ist eröffnet. Rund 450 Gäste kamen am Donnerstagabend ins Harburger Museum, um als einer der ersten Besucher

"MomEnte der Weltgeschichte" zu sehen. Museumsdirektor Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss und der kaufmännische Direktor Thorsten Römer zeigten sich mehr als zufrieden, mit dem Auftakt. "Phänomenal", sagte Weiss. Der Theatersaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Gäste nahmen sich ausgiebig Zeit, um die Exponate aus dem Enten-Universum zu erleben. Die CDU hatte extra ihre Fraktionssitzung vorverlegt, damit die Bezirksabgeordneten, allen voran Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer, der als Kunstinteressiert bekannt ist, bei der Vernissage dabei sein konnten. "Amüsant", sagte Fischer nach seiner Runde. "Vieles ist auch sehr gut gemacht." Dabei waren auch Bezirksamtsleiter Thomas Völsch oder Jochen Winand, Vorstand des Wirtschfatsvereins.

Entschieden wird der Erfolg einer Ausstellung nicht bei der Vernissage, sondern in den Tagen, Wochen und Monaten danach. Dann wird sich zeigen, ob die Ausstellung, die bis zum 4. Februar läuft, eine Publikumsmagnet sein wird. Die Vorzeichen stehen sehr gut. In anderen Städten hat die Duckomenta Zuschauer in Scharen angelockt. Und auch die Erfahrungen in Harburg zeigen, das es für ein Museum gut ist,  wenn der Direktor über seinen Wissenschafts-Schatten springt und auch beim verächtlichen Rümpfen der Nase von einzelnen Kollegen, zeigt, was Menschen annehmen. Das hat sich schon bei der Ausstellung Lego Zeitreise gezeigt. Es sind, neben die absoluten archäologischen Sensationen wie die Nofretete, die Dinge, die Menschen ins Museum ziehen. Aber auch bei den "archäologisch seriösen" Ausstellungen braucht sich das Harburger Museum nicht zu verstecken. Die Vorgängerausstellung rund um die Eiszeit, hatte das Interesse der Menschen ebenfalls überdurchschnittlich geweckt. zv