tdeckte Himmelsscheibe. Es gibt viel zu sehen und zu erzählen. "Das ist es auch, was wir wollen", sagt Museumsdirektor Rainer-Marias Weiss, "Wir erzählen bei uns die Geschichte und um den Fund und zeigen spannende alte Dinge, die etwas mit der Bronzezeit zu tun haben, aus der die Scheibe stammt." Als Nachkomme der Germanen darf man sich dadurch aufgewertet fühlen. Denn die Himmelsscheibe belegt auch, dass unsere eher als rustikal verschrieenen Eingeborenen mehr drauf hatten, als gemeinhin angenommen. Die Himmelsscheibe wurde Jahrhunderte vor den bekannten Grabbeigaben von Tutanchamun hergestellt. "Es ist verblüffend, welches astronomische Wissen auf der Scheibe ist", so ein Experte des Planetariums.
Das es sich bei gezeigten Himmelsscheibe nicht um das Original handelt, ist nebensächlich. Das wird man ohnenhin auf absehbare Zeit nur in Halle zu sehen bekommen, wo es als best gesichertes Museumsobjekt hinter Panzerglas liegt. Doch auch die Kopien, die viele Erklärungen rund um die Scheibe bieten, sind sehenswert.
Die Ausstellung ist ab Mittwoch im alten Haupthaus am Museumsplatz zu sehen. zv