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"Ja zu Nö" hat ein Auge auf das alte FZ Nöldekestraße geworfen

gegründet hatte. Die Mitglieder und Unterstützer veranstalten seit sieben Jahren das gleichnamige Festival auf der Stadtparkbühne. Diesmal wollten sie das runter gekommene Gebäude, dessen Fenster mit Brettern vernagelt sind, wieder für Kultur nutzen. Ursprünglich war eine Party im Haus geplant. Die zuständige Sprinkenhof AG sagte kurzfristig nein. So gab es lediglich eine "Not-Fete" hinter dem Haus.


Was die Organisatoren wütend macht: Sie fühlen sich verschaukelt. "Wir sind der Meinung, wir wurden vornehmlich von der Sprinkenhof AG, systematisch hingehalten, mit dem Ziel, dass wir aufgrund des enormen behördlichen Aufwands, schließlich von uns aus kapitulieren würden", heißt es in einer Stellungnahme. Tatsächlich dürften weder Sprinkenhof noch Bezirk oder andere Behörden an einer erneuten Nutzung des ehemaligen Freizeitzentrums neben der ebenfalls leerstehenden Polizeiwache interessiert sein. Das FZ ist in das neue Bürgerzentrum "Feuervogel" umgezogen.

Jetzt hat sich die Initiative "Ja zu Nö" gebildet. Die will das alte Jugendzentrum offenbar wieder flott machen und als "selbstverwalteten Freiraum" nutzen. zv