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Harburg - Nachdem im Harburger Binnenhafen zwei Sportboote gesunken waren,

war die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag mit einem größeren Aufgebot, darunter das Feuerlöschschifft "Branddirektor Westphal", im Einsatz.

Die beiden jeweils etwa acht Meter langen Sportboote lagen im Schiffsgraben, wo viele Boot überwintern. Heute wurde entdeckt, dass sie an ihrem Liegeplatz gesunken waren. Dabei traten auch Betriebsstoffe aus. auf dem Wasser bildete sich ein Ölfilm.

Die Feuerwehr setzte Kleinboote ein, um den betroffenen Bereich mit Ölschlängeln abzusichern. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

Vermutlich sanken die beiden Boote durch die Witterung. Das kommt immer wieder bei starkem Frost vor. Dann kann es passieren das das sogenannte Seeventil einfriert und durch das Eis beschädigt wird. Taut es, dringt Wasser in den Rumpf ein.

Fast an der selben Stelle sank im Januar 2017 das "Muhboot", ein Promotionschiff für Schokolade mit einer lila Kuh. Das eindringende Wasser hatte damals einen Kurzschluss verursacht, sodass die Kuh beim Untergehen muhte. zv