Eißendorf - Harburgs Halloween-Hochburg liegt in Eißendorf. Das wurde am Mittwochabend wieder mehr als deutlich: Auf

den Straßen zwischen den beiden großen Horror-Häusern der Familien Marx und Reimers herrschte Hochbetrieb. Mehrere hundert Menschen pilgerten zwischen den beiden bekannten Adressen auf hin und her.

Viele weitere Hausbesitzer zwischen Hainholzweg und Blaumeisenweg machten dieses Jahr mit, und schmückten ihre Häuser ebenfalls mit Gruseligen Accessoires. Auch sie waren gut drauf vorbereitet, wenn die kleinen Geister bei ihnen klingelten, und "Süßes oder Saures" wollten.

Was die Familien Marx am Hainholzweg und Reimers am Blaumeisenweg extra für diesen Abend auf die Beine stellen, verdient Anerkennung: Mit vielen Freunden und noch mehr Technik sorgen sie für Grusel-Spektakel an ihren Häusern. Das hat sich längst rumgesprochen, auch Außerhalb von Eißendorf.

"Wir haben in diesem Jahn noch mehr Technik als im Vorjahr",
sagte Torben Reimers (28) aus dem Blaumeisenweg 1. Gemeinsam mit seinem Vater John-Henning Reimers hat er vor 12 Jahren mit einem Flackerlicht und einer Horror-Maske angefangen. Heute sind bis zu 20 Freunde und viel Technik im Einsatz "Dieses Jahr sind unter anderem drei Beamer für die Projektionen in den Fenstern, fünf Stroboskop Blitzer rund 30 LED-Lampen und drei Nebelmaschinen im Einsatz." Außerdem verkleiden sich mehrere Freunde in phantasievolle gestalten wie Fledermaus und Bork. An der Tür spricht der Sensenmann mit verzerrter Stimme und verteilt Süßigkeiten an die Kinder.

Bei Familie Marx müssen die Besucher durch einen rund 80 Meter langen Horror-Parcours gehen, auf dem viele laute Effekte und verkleidete Menschen die Besucher erschrecken. Vor 16 Jahren haben Michael und Regine Marx mit ihrem Sohn Jesper angefangen, die Besucher zu erschrecken. Mittlerweile sind auch bei ihnen viel Technik wie Laser-Beamer, Sound-Anlage und Blitzlichter sowie mehrere verkleidete Freunde im Einsatz.

Lohn der Mühe: Mehr als 300 Kinder haben bei den beiden Familien nach Süßigkeiten gefragt und gemeinsam mit vielen Eltern und Verwandten die vielen Horror-Effekte genossen.  "Auch die Erwachsenen waren fast alle verkleidet und haben den Spaß mitgemacht", sagte Michael Marx am Donnerstag gegenüber harburg-aktuell. Und Torben Reimers ergänzt: "Wir haben 337 Kinder gezählt. Aber nur Kinder, die direkt geklingelt haben.  Es war durchgehend Action. Die Menschen kamen in Massen, so dass wir den Eingang etwas reguliert haben. Es hat echt wieder Spaß gemacht."   (cb)

Super verkleidet: Auch diese Familie aus Heimfeld war bei dem Eißendorfer Horror-Spaß dabei. Foto: Christian Bittcher

Mehrere Gruselgestalten sorgten bei Familie Marx auf dem Geister-Parcours für Gekreische. Foto: Christian Bittcher

Super verkleidet auf der Jagd nach Süßigkeiten: Für die Kinder ist Halloween in Eißendorf ein Riesenspaß. Foto: Christian Bittcher

Das Horror-Haus am Blaumeisenweg Foto: Bittcher

Torben Reimers und sein Vater John-Henning programmieren die Grusel-Technik am Computer. Foto: Christian Bittcher

Auch diese weibliche Gruppe hatte Spaß auf der Halloween-Meile in Eißendorf. Foto: Bittcher

Zwei Nachwuchs-Hexen untrwegs auf Grusel-Tour. Foto: Christian Bittcher