Verkehrsunfall

Wilhelmsburg - Ein 77 Jahre alter Motorradfahrer ist am Sonntagmittag auf der A253 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Der Unfall passierte um kurz vor 12 Uhr auf der durch eine Ampel geregelten Kreuzung an der Anschlussstelle Wilhelmsburg Süd, kurz bevor die Stadtautobahn in die Wilhelmsburger Reichsstraße übergeht. Laut Zeugen war der Motorradfahrer mit seiner BMW bei Rot gefahren. Im Kreuzungsbereich prallte die Maschine in die Fahrerseite eines Kleintransporters. Das Motorrad wurde anschließend zwischen die Betonpoller geschleudert, die als Halterung für die Ampel und als Straßenbegrenzung aufgestellt wurden.

Der Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Ein Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Fahrer des Kleintransporters kam mit einem Rettungswagen verletzt ins Krankenhaus.

Die Stadtautobahn war für die Unfallaufnahme in beiden Richtungen gesperrt. Bis in die Abendstunden sicherten Beamte des Unfalldienstes der Polizei und ein Sachverständiger der DEKRA Spuren. Für die Vermessung der Unfallstelle wurde auch ein 3D-Scanner eingesetzt. Der Verkehr wurde in der Zeit über die Abfahrten abgeleitet.

Bereits am Sonnabend war ein 35 Jahre alter Motorradfahrer auf der A252 im Zuge der Reichsstraße verunglückt. Er war gestürzt, nachdem eine Autofahrerin (63) vor ihm plötzlich mit ihrem Fahrzeug ausgeschert war. Der Motorradfahrer erlitt einen Schlüsselbeinbruch und kam ins Krankenhaus. Seine Maschine, eine Buell XB 12 Ss, ist ein Totalschaden.

Bereits am Freitag hatte ein 39-Jähriger auf der A1 einen Verkehrsunfall verursachte, an dem sieben Fahrzeuge beteiligt und drei Insassen, darunter ein Kind, leicht verletzt wurden. Er hatte ein Stauende zu spät bemerkt, ein Ausweichmanöver versucht und war mit zwei Fahrzeugen kollidiert. Vier weitere Autos verunglückten bei Notbremsungen. Laut Zeugen soll der Unfallverursacher das Stauende offenbar zu spät bemerkt haben, weil er am Steuer mit einem Handy hantierte. zv